Andrea Beerbaum | Pflege & Selbstpflege | 4 Kinder

MomPreneurs Andrea Beerbaum

Andrea Beerbaum | Pflege & Selbstpflege | 4 Kinder

Ich möchte die Pflegelobby stärken.

 

Wer bist du, was machst du und warum?

Ich bin Andrea Beerbaum aus der schönsten Stadt der Welt, 38 Jahre, Mom von 4 wundervollen Kids (16J., 13J., 11J. und 8J.) & glücklich vergeben mit Amtssiegel. Ursprünglich im Kaufmännischen gestartet 2002 kam ich rasch über die Angehörigenpflege meiner Mutter und meines Patenonkels in die professionelle Pflege als Pflegehelferin im ambulanten Pflegedienst.

MomPreneurs Andrea Beerbaum Pflegehilfe

Meine Passion ist ganz klar die PFLEGE, egal ob Laien oder professionelle Pflege. Ich kenne beide Seiten und möchte die Pflegelobby stärken. Vor allem in der Häuslichkeit, denn dahin geht der Wandel politisch, wie aus dem Gesundheitswesen drängend. Pflegende Angehörige müssen Experten ihrer Situation werden und Selbstpflege unbedingt in den Vordergrund stellen.

MomPreneurs Andrea Beerbaum Aromaprodukt

In einem Satz: Was ist deine CRAZY Mission, das Wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Selbstpflege ist das A & O, vor allem, wenn man selbst pflegt!
(Ich verstehe Pflege auch im Sinne von Sorge für andere Menschen tragen, z. B. als leitender Angestellter, Chef, Eltern, es gibt viele Rollen, die so viel Verantwortung gegenüber anderen Menschen haben, die auf das „Funktionieren“ des anderen angewiesen sind.)

MomPreneurs Andrea Beerbaum im Einsatz

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders und warum ist das CRAZY?

Ich erlaube mir alle Facetten an Gefühlen zu zeigen, gute wie schlechte, und damit nicht hinter dem Berg zu halten. Alles kann, darf, muss raus. Jeder hört jedem zu und dann ist es gut. Es wird im wahrsten Sinne des Wortes „sein gelassen“. Authentizität – es bleibt jeder bei sich und seinem Thema, das gelingt natürlich mal mehr und mal weniger. Auch hier ist der Weg das Ziel. Das mag für Außenstehende mitunter CRAZY wirken, ist aber ungemein hilfreich, um seelischen Störungen ein gutes Stück weit vorzubeugen, diese Psychohygiene.

MomPreneurs Andrea Beerbaum beim Rumalbern

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Erfolg ist für mich, wenn meine Familie und ich so leben können, dass wir alle füreinander ausreichend Zeit haben und auch über die finanziellen Mittel verfügen, Haus, Hof, Garten & unsere Tiere gut versorgt zu wissen. Genial wird es, wenn Reisen, Genuss und mehr auch noch regelmäßig im Jahr drin sind.

MomPreneurs Andrea Bergbaum im Urlaub mit ihrer Tochter

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meisten?

Struktur & Planung sind das A & O bei mir. Dabei unbedingt auch auf ausreichend Raum für mich – Thema Selbstpflege, sowie für meine Beziehung achten. Hier sowohl für die Partnerschaft, Eltern-Kind-Beziehung, Freunde usw. Denn alle Beziehungen wollen gepflegt werden.

MomPreneurs Andrea Beerbaum mit ihrer Familie

Welche Top 3 Tipps & Tools bringen dir wirklich CRAZY Ergebnisse im Business oder erleichtern dir deinen CRAZY MomPreneur-Alltag am meisten?

1. Suche dir mindestens 1 für dich hilfreichen Business oder Persönlichkeitsentwicklungspodcast. Warum Podcast?! Weil hier meist eine Regelmäßigkeit vorgegeben wird beim Veröffentlichen der Folgen. So etablierst du eine wichtige, positive Routine.

2. Lese mindestens 5 Bücher jeden Monat und zwar nicht nur leichte Unterhaltungslektüre. Sofern es deinem Business von Vorteil sein kann und du der Sprache mächtig bist, lese auch mindestens 1 englisches Buch. Extra: Switche zwischen den Medienformaten Buch, Hörbuch, Ebook, CDs etc. So sprichst du unterschiedliche Sinne an: visuell, auditiv, Haptik.

3. Netzwerken & Mastermind. Die Spielwiese für MomPreneurs ist groß, nutze sie und sitze nicht allein vor deinem manchmal riesen Haufen ungelöster Fragen??? Kreativitätskrisen stellen sich oft durch Treffen mit Gleichgesinnten am Ende als Durchbruch heraus.

MomPreneurs Andrea Beerbaum mit Hund

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr CRAZY MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Sehr gute Netzwerke auf „Eine Hand wäscht die andere“-Basis, sprich unentgeltlich oder aber human, also bezahlbar. Jede*r hat Talente und Eigenschaften, die sich wunderbar mit denen anderer Menschen ergänzen. Warum also sich nicht gegenseitig unterstützen, sodass am Ende alle bereichert sind und im Leben wie im Business weiter vorankommen. Gerade im Bereich Betreuung, sei es die der kleinen Knirpse, Schulkinder oder später eben auch zu pflegende Angehörige.

MomPreneurs Andrea Beerbaum mit ihrer Tochter auf der Arbeit

Bedingt durch den demografischen Wandel und den zunehmenden Wegfall von Familienstrukturen als Netzwerk ist es an der Zeit für ein neues Netzwerksystem in dem jede*r eine wichtige, tragende Rolle hat und niemand mehr um seine Existenz aus Betreuungsmangel zuweilen fürchten muss.

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Du musst nicht alles können und machen, nur wissen, wo du was und von wem bekommen kannst. Abgeben, loslassen und delegieren können sind hier die Stichworte!

MomPreneurs Andrea Beerbaum in der Natur

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