Brigitte Hackl | Coaching | 1 Kind

Brigitte Hackl | Coaching | 1 Kind

Lass Dich nicht von Zweiflern und Pessimisten stoppen

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Brigitte Hackl und arbeite als Veränderungscoach und selbständiger Digital Consultant. Als Consultant berate ich Unternehmen seit 20 Jahren rund um ihre digitale Kommunikation von der Website bis zur App.

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Als Coach helfe ich Menschen, sich gut zu fühlen und erfolgreich zu werden. Dabei begleite ich vorwiegend Freiberufler und Selbstständige durch Veränderungen und zeige ihnen Wege, ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Ich habe einen sechsjährigen Sohn. Seit meiner Trennung vom Vater 2011 bin ich alleinerziehend.

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Den Impuls gab mir 2000 ein befreundeter Unternehmer, der mich dazu ermutigte, mich ebenfalls selbständig zu machen. Während meines Studiums zum „Digital Media Designer“ war es dann soweit: Über Empfehlung kam ich zu meinen ersten Kunden und begann ohne Startkapital Websites und Printprojekte umzusetzen. Auch später, als festangestellte Art Direktorin in namhaften Agenturen, war ich weiterhin selbständig aktiv. Als 2005 ein Jobangebot platzte, stand meine Entscheidung fest: Ab jetzt 100% Selbständigkeit!

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Bis 2009 baute ich meine Karriere als freie IT-Projektmanagerin und Consultant aus und betreute Kunden und Projekte rund um den Globus. 2011 stieß ich auf die Themen „Gewaltfreie Kommunikation“ und „NLP“ – als Lösung für meine damaligen Beziehungsprobleme. Aus dem rein privaten Interesse entstand schnell die Erkenntnis, dass ich damit auch anderen Menschen helfen kann. Was folgte, war eine Ausbildung zum zertifizierten NLP-Professional-Coach und damit ein zweites berufliches Standbein.

Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Als Ende 2009 mein Sohn auf die Welt kam, war eine neue Strategie gefragt. Wenig Schlaf, keine Familie vor Ort, ausgebuchte Krippenplätze und deutlich weniger Zeit ließen keinen Raum für Fulltime-Jobs in der bisherigen Form.

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Ich schaffte es, eine private Kinderbetreuung zu organisieren und begann wieder Kunden zu akquirieren. Mein erstes Projekt nach der Elternzeit war ein Online-Portal für Mütter. 2012 hatte ich es dann geschafft: Ich war wieder auf meinem alten Umsatzlevel! Seither gelingt es mir, mit Kindergarten, Babysittern, einem Netz von Freunden und verständnisvollen Kunden, auch Krankheitstage meines Sohnes und Ferien zu wuppen. Zukünftig möchte ich mit Online-Kursen für meine Coaching-Klienten noch unabhängiger und flexibler werden.

Wo und wie arbeitest du?

In meinem digitalen Business arbeite ich teils im Homeoffice, teils beim Kunden. Zudem verfüge ich über einen Pool von Freelancern, die mich bei meinen Projekten unterstützen. Vor meiner Schwangerschaft hatte ich eine Bürogemeinschaft. Das „Alleine-Vor-Mich-Hin-Arbeiten“ ist nicht so sehr mein Ding, weil ich den direkten Dialog mit anderen sehr schätze.

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Als Coach führe ich inzwischen eine eigene Beratungspraxis und kann daher sehr flexibel Termine wahrnehmen. Die Kinderbetreuung ist damit auch etwas einfacher zu organisieren. Unverzichtbar sind für mich Werkzeuge wie z.B. Dropbox oder Skype, um mit Kollegen und Kunden zusammenzuarbeiten – gerade wenn ich zuhause einmal mehr gebraucht werde. Coachings führe ich z.B. abends auch per Skype durch, so kann ich die Zeit für meine Kunden nutzen, wenn mein Kind schläft.

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Ich bin alleinerziehend. Keine Frage: Mein Alltag mit Kind ist trotz vieler verlässlicher Menschen in meinem Umfeld oftmals eine logistische und organisatorische Herausforderung. Wichtig sind in meinen Augen Optimismus, eine gute Portion Humor, Flexibilität und eine vorausschauende, realistische Planung.

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Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Sich frühzeitig einen erfahrenen Mentor zu suchen, kann auf keinen Fall schaden. Dieser erspart Umwege und hilft dabei, schneller ans Ziel zu kommen sowie Fehler zu vermeiden. Vor allem diese Art von praxisorientierter Unterstützung biete ich auch in meinen Coachings. Was ich wichtig finde, ist, eine Vision zu haben, ein klares Ziel mit Meilensteinen vor Augen und dem Wissen, dass auch miese Zeiten und Downs wieder vorübergehen. Ich würde jeder Frau empfehlen, sich stärker auf ihre Intuition zu verlassen, ihren eigenen Wert zu kennen und zu schätzen sowie sich nicht von Zweiflern und Pessimisten stoppen zu lassen.

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Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

  • Meine Lieblings-To-Do-App: Wunderlist
  • Unverzichtbar: Anti-Stress-Techniken (z.B. Atemübungen oder Meditation)
  • Mentaltechniken – um auch in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben und die eigenen Ziele nicht aus dem Fokus zu verlieren. Bei Motivationstiefs hilft: Buch: Hühnersuppe für die Seele, Lesebuch von Jack Canfield

Links:

Website Coaching: https://www.b4change.de

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Bilder: Brigitte Hackl

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