Christiane | Text | 1 Kind

Christiane | Text | 1 Kind

Wir haben alle nur ein Leben und sollten es genießen!

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Christiane Kürschner, 30 Jahre alt und lebe in Berlin. Als Frollein Wortstark biete ich meine Leistungen in den Bereichen Journalismus, Texterei, Redaktion und Seminarleistungen an.

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Ob die Blog-Betreuung für Start-Ups, die Social Media-Redaktion für KMU oder eine Reisereportage – ich bin immer mittendrin und digital am Puls der Zeit. Die Berliner Schnauze kauft man selbstverständlich mit.

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Meine Liebe zum Text entstand in meinen Jugendjahren. Ich habe mit 15 Jahren ein Praktikum bei einer lokalen Wochenzeitung gemacht, gleichzeitig habe ich den 3. Platz bei dem Brigitte „Young Miss“-Literaturwettbewerb gewonnen. Seitdem bin ich immer in irgendeiner Art mit dem Schreiben beschäftigt gewesen.

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Nach einem Philosophie-Studium habe ich ein Fachjournalismus-Studium drangehängt und ein PR-Volontariat an einer Berliner Wissenschaftseinrichtung absolviert. Dann habe ich geheiratet und auch die Kinderplanung war bald ein Thema.

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Ich entschloss mich mit 26 Jahren den Weg in die Freiberuflichkeit zu gehen, da ich mit dem Kinderkriegen nicht warten wollte, bis die utopische, unbefristete Vollzeit-Stelle kommt.

Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Frollein Wortstark war von Beginn an tragfähig – aber wenn ich reich werden wollte, würde ich ein Unternehmen gründen, und nicht als Freiberuflerin durch das Leben gehen. Meine Erwartungen wurden übertroffen, durch das positive Feedback von Kunden werde ich immer wieder darin bestärkt neue Projekte zu realisieren, wie beispielsweise die eigene Seminarreihe, die im Moment anläuft. Dazu passend wird es bald auch den ersten Frollein Wortstark-Ratgeber für Freiberufler geben.

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Wo und wie arbeitest du?

Zuhause ist es am Schönsten, deshalb arbeite ich von jeher in meinem kleinen, eigenen Bürozimmer. Wenn ich mich mit Geschäftspartnern treffe, gibt es in Berlin viele schöne Orte, die ich jedem Büro vorziehen würde. Vor allem seit unser Sohn da ist, genieße ich die kurzen Wege zwischen Milchkaffee, Kita und Computer.

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Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Ich habe einen wunderbaren Mann, der sich alle Arbeiten mit mir teilt. Ich bringe unseren Sohn morgens zur Kita, dafür holt er ihn nachmittags ab. Wir treffen uns dann im Garten oder auf dem Spielplatz. Wenn ich länger zum Arbeiten benötige, dann unternehmen die beiden Männer gemeinsam etwas.

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Kommt es hart auf hart, arbeite ich abends weiter, am Wochenende nutze ich oft die Zeit während des Mittagschlafs um zu arbeiten. Zu aufwändigeren Recherche-Aufträgen und Wanderungen für Reisereportagen nehme ich die Männer einfach mit. Manchmal denke ich sehnsüchtig an die Zeit zurück, als ich solange arbeiten konnte wie ich wollte.

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Heute arbeite ich effizienter, es bleibt keine Zeit für Schnickschnack. Mein Tipp: Es müssen Prioritäten her. Wenn das Wetter bombastisch ist, dann fahre ich in den Garten und pflege mein Gemüse, dafür arbeite ich länger, wenn es Regen gibt.

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Wenn viel Arbeit ansteht, dann bleibt der Haushalt liegen. Wer das nicht verkraftet, der muss entweder weniger arbeiten, oder eine Haushaltskraft beschäftigen. Wird das Kind krank, dann bekommen die Auftraggeber gesagt, dass der Text eben erst mitten in der Nacht oder am nächsten Morgen kommt – soviel Flexibilität muss sein.

Wir haben alle nur ein Leben und sollten es genießen. Dazu muss man das verdiente Geld nicht anhäufen, sondern sinnvoll investieren – beispielsweise in Schokoeis, das die sommerlichen Kita-Schließzeiten versüßt.

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Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Suche dir ein Projekt, für das du brennst. Nur wenn du mit voller Leidenschaft dabei bist, wirst du neben Familie, Haushalt und den vielen kleinen Herausforderungen des Alltags ausreichend Energie aufbringen, um immer neue Ideen für euer Geschäft entwickeln zu können.

Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

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  1. Hör‘ auf dein Bauchgefühl. Wenn dein Kind dich braucht, dann nimm‘ dir die Zeit oder setze auf ein funktionierendes Netzwerk, das dich im Notfall beruflich oder auch privat entlastet.
  2. Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten. Geld ist nicht alles, deshalb setze dir berufliche Ziele, die auch erreichbar sind und die dich langfristig glücklich machen.
  3. Vernetze dich mit Menschen, die genauso ticken wie du. Man kann nicht alles selber machen, deshalb ist es gut, auf Profis zurückgreifen zu können.

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Bilder: Christiane Kürschner

2 Comments
  • Verena Maretzki
    Posted at 10:20h, 03 März Antworten

    Christiane,
    danke für deine positive Ausstrahlung und die gute Energie, die hinter deinen Worten steckt. Du hast mich beeindruckt und inspiriert. Alles Gute für dich!
    Verena

  • Christiane
    Posted at 19:52h, 06 März Antworten

    Danke schön!

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