Claire | Marketing Beratung | 2 Kinder

Claire | Marketing Beratung | 2 Kinder

Das ist die Freiheit, die ich immer wollte!

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Claire Oberwinter – Facebook Marketing Beraterin und berate Soloselbstständige, Solopreneure und Einzelunternehmer, die eine eigene Facebook-Seite haben, zu ihren Facebook Aktivitäten. Dabei habe ich vor allem Coaches, Trainer und Berater als Kunden im Blick, da ich mich gut in diese Berufsgruppen hinein versetzen kann und mich die Themen Entwicklung und Gestaltung (im engeren sowie weiteren Sinne) sehr interessieren. Ich habe für den Einstieg einige kostenlose Angebote im Gepäck (z.B. eine kostenlose Facebook Sprechstunde), biete aber auch Workshops, 1:1-Beratung und einen Online-Kurs an.

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Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Ich habe noch während meiner Schwangerschaft freiberuflich im Bereich Social Media gearbeitet. Ich hatte gerade mein Masterstudium in Social Media als Fernstudium begonnen und fand es damals schon angenehm, mir auf diese Art meine Zeit frei einteilen zu können. Eigentlich wollte ich auch nach meinem Masterabschluss freiberuflich arbeiten, nahm aber dann erst einmal eine Festanstellung an, die sich zufällig ergeben hatte. Es passte auch alles hervorragend (Bezahlung, Inhalte, Rahmenbedingungen, Kollegen), aber ich merkte schnell, dass ich dort trotz allem nicht glücklich werden würde. Für mich sind Freiheit und Selbstbestimmung zwei enorm wichtige Werte und die hätte ich niemals in einer Festanstellung so ausleben können, wie ich das möchte. Also kündigte ich die Festanstellung wieder und ging Anfang 2016 zurück in die Selbstständigkeit.

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Ich finanziere mich derzeit vor allem durch ein finanzielles Polster, das ich durch ein Erbe erhalten habe. Aber auch wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich es mit meiner Selbstständigkeit bestimmt versucht und hätte vorher einiges angespart, um starten zu können. So ganz ohne Polster wäre es mir nicht geheuer gewesen, mich selbstständig zu machen.

Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Ich merke, dass es anzieht und dass gerade das Fundament für die Zukunft meines Business gelegt wird. Ich werde sichtbarer und inzwischen werde ich zunehmend als Expertin für Facebook Marketing wahrgenommen. Außerdem haben sich schon ein paar interessante Projekte und Kooperationen ergeben, die langfristig ausgelegt sind. Finanziell bin ich noch lange nicht da, wo ich sein möchte, aber mir ist klar, dass ich das nach ein paar Monaten auch nicht erwarten kann. Es ist aber alles auf dem richtigen Weg und das alleine zählt momentan!

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Ich genieße aber in jedem Fall die Freiheiten, die die Selbstständigkeit mit sich bringt und habe das Gefühl, so arbeiten zu können, wie ich das möchte. Und das ist für mich mehr wert als alles Geld der Welt!

Wo und wie arbeitest du?

Ich arbeite hauptsächlich in meinem Home Office. Ich habe ein eigenes Büro im Dachgeschoss unseres Hauses und kann mich so gut zurückziehen und vom privaten Teil abgrenzen. Ab und zu fällt mir aber auch mal die Decke auf den Kopf und dann packe ich meinen Laptop ein, setze mich den ganzen Tag in einen Starbucks, einen Co-Working Space oder verabrede mich mit anderen Mompreneurs zum Co-Working (wahlweise auch bei Starbucks, in deren Büro oder bei jemandem zuhause). Das ist das Tolle an meinem Job: Ich brauche nur Internetzugang, einen Laptop und dann kann ich arbeiten. Das ist die Freiheit, die ich immer wollte!

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Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Meine Kinder werden im Oktober 2016 vier Jahre alt und seit fast 2 Jahren haben wir für beide einen Vollzeitplatz in einer nahegelegenen Kita. Dort können sie von 7.30 bis 16.30 Uhr betreut werden, wobei sie meist von 8 bis 16 Uhr dort sind. Das Gute ist: Mein Mann startet in seinem Job morgens sehr früh (gegen 7 Uhr) und hat dann entsprechend früh Feierabend, so dass er die Kinder aus der Kita abholen kann. Die Arbeitsteilung bei uns ist also so, dass ich die Kinder morgens in die Kita bringe und er sie abholt.

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Wenn die Kinder krank sind, versuchen wir erst einmal, meine Schwiegereltern einzuspannen oder einen Babysitter zu bekommen. Wenn das nicht funktioniert, schauen wir, wer wann mit den Kindern zuhause bleiben kann. Mein Mann kann ganz einfach in seiner Anstellung „krank auf Kind“ machen, so dass nicht alles automatisch an mir hängen bleibt. Wir „verhandeln“ aber in jeder Situation neu und schauen, wer am ehesten frei machen kann. Das ist nicht immer ganz konfliktfrei, aber wir finden immer eine Lösung, die für Beide passt.

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Überhaupt wäre Vieles ohne die Unterstützung meines Mannes nicht möglich. Er respektiert vollkommen, dass ich auch berufstätig sein und mir was Eigenes aufbauen möchte. Er ermöglicht es mir auch, meinen Hobbies nachzugehen, Freunde zu treffen oder berufliche Termine (z.B. Konferenzen) wahrzunehmen. Im Gegenzug gebe ich ihm natürlich auch diese Möglichkeiten und Beide sind glücklich damit.

Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Wenn du das Gefühl hast, du wirst von deiner Festanstellung erdrückt und du möchtest mehr Freiheiten haben, dann finde einen Weg! Es muss ja nicht immer gleich die volle Selbstständigkeit sein. Aber auf Dauer wirst du bestimmt nicht glücklich, wenn du nicht deinem Herzen folgst!

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Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

  • Netzwerken: Bau dir ein Netzwerk auf, das ist für mich mit das Wichtigste. Damit meine ich ein privates Netzwerk aus Babysittern, Eltern, Freunden etc., die in Notfällen evtl. mal einspringen können. Mindestens genauso wichtig ist es, sich ein berufliches Netzwerk aufzubauen. Ich habe bei den Mompreneurs die Netzwerk-Gruppe gefunden, in der ich mich total wohl fühle, sowohl national als auch lokal. Daraus sind auch schon einige Freundschaften entstanden sowie wichtige berufliche Beziehungen.Nimm dir die Zeit, um wertvolle Kontakte zu knüpfen: Es zahlt sich in jedem Fall aus!
  • Auszeiten: Gönn dir Auszeiten. Ich merke immer wieder, wie wichtig das ist! Irgendwann ist einfach Sand im Getriebe und Produktivität und Kreativität leiden. Einfach mal einen Tag frei nehmen, wegfahren oder auch einfach nur einen ausgiebigen Spaziergang machen. Danach geht es meist schnell wieder besser!
  • „Outsourcen“: Such dir Unterstützung im Haushalt! Ich finde es sehr angenehm und erleichternd, dass wir nun seit fast 2 Jahren nicht mehr selber putzen, da wir eine Putzhilfe haben. Es bleibt immer noch genug an Haushalt übrig, aber alleine die Zeit, in der wir selber nicht putzen müssen, ist Gold wert. Deshalb: Nicht am falschen Ende sparen und lästige und zeitraubende Aufgaben abgeben!

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Links:

Website: https://www.claireoberwinter.com/

Blog: https://www.claireoberwinter.com/blog/

Anmeldung zur kostenlosen Facebook-Sprechstunde: https://www.claireoberwinter.com/sprechstunde/

Facebook-Seite: https://www.facebook.com/claire.oberwinter/

Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/hilfe.tipps.tricks/

 

Bilder: Tanja Deuß/ Knusperfarben

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