Isabelle | Coaching & Eventtechnik | 1 Kind

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Isabelle | Coaching & Eventtechnik | 1 Kind

Fange an und halte dich nicht an Kleinigkeiten auf!

 

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Isabelle, 31 Jahre, leidenschaftliche Eventtechnikerin sowie Ideengeberin, Motivationsheldin, Zeitplanungs-Expertin und der kreative Kopf hinter meinem Business-Blog „Frau Chefin“. Mit Mann und meiner acht Monate jungen Tochter wohne ich im beschaulichen Schwarzwald.

Isabelle Bons Frau Chefin Logo

Mein Fokus bei „Frau Chefin“ liegt auf selbstständigen Frauen, die mehrere Lebensaufgaben, wie z.B. Selbstständigkeit mit Kind, Selbstständigkeit und Festanstellung oder zwei Selbstständigkeiten gleichzeitig jonglieren. Mit meiner „Heldinnen-Schmiede“ helfe ich ihnen dabei, ihre Zeitprobleme mit kreativen Ideen in den Griff zu bekommen und zu lösen.

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Ich habe mich bereits vor acht Jahren als Eventtechnikerin nebenberuflich selbstständig gemacht. Damals war ich noch als Tontechnikerin am Theater angestellt. 2014 hatte ich dann meinen Schlüsselmoment und startete ein klein wenig überstürzt, dafür ohne größere finanzielle Ausgaben und mit viel Rückenwind meiner bereits vorhandenen Auftraggeber im Gepäck, in die Vollzeit-Selbstständigkeit unter dem Namen Fräulein i. – Eventtechnik.

Im Januar 2016 habe ich dann parallel zu „Fräulein i.“ als kinderfreundlicheres, zweites Standbein meinen Business-Blog „Frau Chefin“ gelauncht. Ich wollte endlich meine eigenen Geschichten erzählen, und auch die Frauen ansprechen, die weder digitale Nomadinnen, noch Online-Unternehmerinnen sind. Die Idee schlummerte schon längere Zeit in mir und wurde dann mehr oder weniger über Nacht so konkret, dass ich keine Minute mehr warten konnte, sie endlich umzusetzen.

Isabelle Bons Frau Chefin

Mein großes Ziel: Ich will noch mehr Frauen für die Selbstständigkeit begeistern, ihnen zeigen, dass Selbstständigkeit vor allem eine Chance und weniger ein Risiko ist und sie dabei unterstützen, wie sie mehrere Lebensaufgaben gleichzeitig jonglieren können, ohne dabei durchzudrehen. Auch bei „Frau Chefin“ ist die Idee in kurzer Zeit konkret geworden, ich bin ohne finanziellen Aufwand gestartet und habe Einnahmen reinvestiert.

Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Was die Eventtechnik betrifft: Da wurden meine Erwartungen absolut und in jeder Hinsicht übertroffen. Finanziell bin ich nicht nur meinen männlichen Kollegen gleichgestellt, sondern gehöre auch zu den Top-Verdienern in meinem Umfeld.

An meinem großen Wunsch, von „Frau Chefin“ leben zu können, arbeite ich noch. Aber ich bin mir sicher, dass ich auch dieses Ziel schaffen werde – vielleicht sogar 2018.

Mittlerweile schaukele ich nicht nur zwei Unternehmen, sondern bin seit August 2017 auch Mama von der Löwentochter. Das klappt natürlich manchmal besser und manchmal schlechter, so wie das eben ist als Mama und Selbstständige. Aber es geht trotzdem immer ein Stück weiter nach vorne, wenn auch in einem anderen Tempo als früher ohne Kind. Ich kann nur sagen: Es läuft und das sehr gut und ganz ohne Zaubertricks und Business-Studium – dafür mit einem langjährigen gut aufgestellten und ausgetüftelten Zeitplan, der auch Unvorhersehbarkeiten zulässt und jeden Tag aufs Neue gestaltet werden kann.

Wo und wie arbeitest du?

Isabelle Bons im Homeoffice

Als „Frau Chefin“ arbeite ich von meinem Homeoffice aus, sowie von allen Orten, an denen ich Wartezeiten zu überbrücken habe. Das kann im Zug, in Veranstaltungshäusern oder auch mal bei den Großeltern sein. Fast alles mache ich tatsächlich alleine. Allerdings habe ich mir vor kurzem Unterstützung ins Boot geholt, die mir bei allem rund um Design und Technik weiterhilft. „Frau Chefin“ ist einfach mittlerweile so groß, dass ich nicht mehr alles selbst machen kann. Wir organisieren uns per Evernote, Mails und auch Videochats. Live getroffen haben wir uns bis jetzt noch nie, was aber nicht weiter schlimm ist, da die Zusammenarbeit einfach wunderbar funktioniert.

Von meinem Homeoffice aus arbeite ich immer dann, wenn das Löwenkind es zulässt. Das ist an manchen Tagen mehr, an anderen weniger. Feste Arbeitszeiten gibt es bei mir nicht. Dafür eine Aufgabenliste, die flexibel ist und sich an die Gemütslage der Löwentochter anpasst. Wichtige und dringende Aufgaben erledige ich dann, wenn der Papa zuhause ist – egal um welche Uhrzeit.

Isabelle Bons mit Laptop im Garten

Im Schnitt arbeite ich im Augenblick zwei Mal pro Woche als Eventtechnikerin mit einem tollen Team. Für mich ist das meine Auszeit, die ich sehr genieße. Und ja, ich brauche dieses „wilde“ Rock ’n‘ Roll-Leben zwischendurch. Das gehört einfach zu mir dazu. Ich springe gerne in meinen beiden Welten. Das merkt man auch in meinen Blogartikeln und bei meinem Blogdesign von „Frau Chefin“.

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Am Blog und im Homeoffice arbeite ich fast immer mit dem Löwenkind im Gepäck – praktisch verstaut in der Manduca bzw. auf ihrer Spielwiese – oder wenn sie (was selten ist) tagsüber schläft. Manchmal bietet sich auch die Gelegenheit, sie zu Tonjobs mitzunehmen, was ich wahnsinnig toll finde und sehr gerne mache.

Isabelle Bons mit Kind und bei der Arbeit

Bei uns ist es so, dass wir selbst nach acht Monaten noch keinen „richtigen“ Alltag, geschweige denn eine feste Routine haben. Und ich denke auch, dass das in den kommenden Monaten so bleiben wird. Aufgrund unserer Berufe in der Veranstaltungstechnik sind unsere Wochen sehr unregelmäßig und wenig im Voraus planbar. Das ist für uns aber nicht weiter schlimm. Jeder Tag vereint bei uns ein wenig Abenteuer und gute Organisation. Wir planen grob von Woche zu Woche und detaillierter von Tag zu Tag, teilen uns die Elternzeit nach unseren Aufträgen ein und wuppen beide die Doppelbelastung von zwei Jobs parallel. Eine große Unterstützung ist meine Mutter, die immer dann einspringt, wenn wir beide außer Haus arbeiten und sich unsere Arbeitszeiten überschneiden.

Wie sich unser Alltag nach der Elternzeit wandeln wird, kann ich noch nicht sagen, aber wir wollen gerne so lange wie möglich Selbstbetreuer bleiben.

Isabelle Bons beim Frühstück

Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Wenn man sich als Mutter selbstständig macht (oder auch schon selbstständig ist), dann hat man in der Regel ein Problem: Eine tolle Vision, aber zu wenig Zeit, um diese so umzusetzen, wie man das selbst gerne möchte.

Das Wichtigste ist, sich von Anfang an zu fokussieren! Abzuwägen, was wirklich notwendig ist, um zu starten und was eine coole Idee ist, aber eigentlich erstmal nur viel Zeit kostet, oder auch einfach zu einem späteren Zeitpunkt gemacht werden kann.

Seitdem ich Mama bin, habe ich vor allem eine Sache gelernt: Man kann ab einem bestimmten Punkt nicht mehr alles selbst machen! Ich hätte schon viel früher anfangen sollen, mir Hilfe ins Boot zu holen. Denn Tatsache ist: Unterstützung war für mich lange Zeit ein Zeugnis, dass ich meine Zeitplanung nicht mehr richtig im Griff habe. Ich wollte unbedingt alles alleine schaffen. Das ist aber totaler Quatsch! Seitdem ich eine Designerin an der Hand habe und auch eine WordPress-Expertin, kann ich wieder viel besser schlafen – und mein Business hat seitdem einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Isabelle Bons mit ihrer Tochter

Deshalb mein zweiter großer Tipp: Hilfe zu haben, ist keine Schande, sondern vor allem eine Chance für dich und dein Business!

Und weil mir das selbst sehr wichtig geworden ist, biete ich meine Hilfe als Unterstützerin für alle selbstständigen Frauen an, die eingesehen haben, dass sie einen netten Tritt in den Hintern brauchen und ihre Zeitplanung in den Griff bekommen möchten. 😉

Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

  1. Glaube an dich und deine Idee! Wenn du es nicht tust, wer machst es dann? Lasse dich nicht von den vielen erfolgreicheren Unternehmerinnen abschrecken, sondern anspornen. Nutze Zweifler aus deinem Umfeld, um an deiner Idee zu feilen und daran zu wachsen. Lasse dich aber nicht von deinem Traum abbringen!
  2. Ich bin ein großer Fan von Gruppen und Online-Netzwerken geworden. Immer, wenn ich eine Aufgabe nicht gelöst bekomme oder keine Antwort auf meine Frage finde, schreibe ich das in eine Gruppe. Ich wurde noch nie enttäuscht und kann dir deshalb nur empfehlen, diese kostenlosen Gruppen zu nutzen, um dein Business voranzubringen.
  3. Mein wohl wichtigster Tipp: Fange an und halte dich nicht an Kleinigkeiten auf! Vielen Frauen steht ihr Perfektionismus im Weg. Auch ich habe mich am Anfang in Kleinigkeiten verloren und ewig gebraucht, um etwas fertig zu bekommen. Gehe online, zeige dich und verbessere dann. Es ist viel wichtiger, dass all die Menschen da draußen erfahren, dass es dich gibt, als z.B. eine perfekte Webseite zu haben.

Links:

Frau Chefin erreicht man unter: www.frauchefin.de

Frau Chefin Facebook-Gruppe: facebook.com/groups/397166410677606

Facebook: facebook.com/frauchefin

Twitter: twitter.com/Frau_Chefin

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Instagram: instagram.com/frau_chefin

Als Eventtechnikerin findet man mich hier: www.fraeulein-i.de

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