Laura | Redaktion | 3 Kinder

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Laura | Redaktion | 3 Kinder

Hör gut darauf, was dir dein Körper sagt

 

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Laura Fröhlich und habe vor drei Jahren mein eigenes Redaktionsbüro fröhlich im text gegründet. Seitdem schreibe ich für mein Leben (gern): Webtexte, Pressetexte, Corporate Blogging und Social Media-Konzepte sind meine Schwerpunkte.

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Ich schreibe außerdem als Journalistin für verschiedene Zeitschriften und blogge mit meiner Kollegin Nina auf dem Familienblog heuteistmusik.de. Nebenher texte ich auch mal live. Für ein MomPreneurs Meetup in Stuttgart habe ich einen Vortrag über Webtexte gehalten und schon ein paar Veranstaltungen moderiert.

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Nach meinem Studium habe ich ein Verlagsvolontariat gemacht und in der Presseabteilung gearbeitet. Während meiner zweiten Elternzeit lief mein Arbeitsvertrag endgültig aus. Um dem Dilemma der befristeten Jobs zu entgehen, entschied ich mich für die Selbstständigkeit.

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Ein Erfolgsteam hat mich dabei sehr unterstützt, das ganz ähnlich wie Esthers Master Mind-Gruppen funktionierte. Innerhalb eines Jahres habe ich dann viel Akquise betrieben, Schreibproben verschickt und Kontakte geknüpft. Der große Vorteil meiner Arbeit liegt darin, dass ich erst mal nicht mehr brauche als einen PC und meinen Kopf. Daher war das finanzielle Risiko überschaubar.

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Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Ich bin richtig glücklich, dass meine Auftragslage stabil ist und immer wieder neue Kunden dazu kommen. Dabei stellen sich mir auch neue Anforderungen: bin ich bereit, noch mehr zu arbeiten? Wann stelle ich den Anrufbeantworter meines Geschäftstelefons ein? Bisher habe ich die Nachmittage mit meinen Kindern verbracht und das möchte ich auch so beibehalten. Das ist dann aber oftmals ein Balance-Akt in Kombination mit ein paar eingeschobenen Nachtschichten.

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Finanziell kann ich nicht klagen, wobei ich als Selbstständige immer die Wirtschaftlichkeit im Blick haben muss: was habe ich tatsächlich in der Stunde verdient? Und wie viel Zeit geht für Büro-Organisation, Recherche und Netzwerken drauf?

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Wo und wie arbeitest du?

Morgens bringe ich meine Tochter in den Kindergarten und meinen kleinen Sohn zur Tagesmutter. Mein großer Sohn läuft alleine in die Schule. Dann arbeite ich im Homeoffice und schaffe es ganz gut, mich nicht von Wäschekörben und Spülmaschine ablenken zu lassen.

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Ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung. Es könnte aber durchaus sein, dass ich mir in den nächsten Jahren eine Alternative suche. Co-Working oder ein angemieteter Raum wären denkbar. Mein Büro ist dort, wo mein Computer steht!

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Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Ich habe viel Unterstützung von meinem Partner und meinen Eltern, die auch mal die Kinderbetreuung übernehmen. Mir ist es enorm wichtig, mit meinem Mann immer wieder Absprachen zu treffen und die Aufgaben zu verteilen.

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Ich habe außerdem gemerkt, dass mein Körper einfach schlapp macht, wenn ich zu viel Stress habe. Also muss ich mir unbedingt meine Auszeiten nehmen, und sei es auch nur eine Stunde Laufen am Abend, eine Espressopause oder eine Runde Serien gucken.

Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Wichtig finde ich, ein Netzwerk zu haben, das die Mutter besonders in Notfällen unterstützt. Bei der einen ist es die Familie, bei der anderen ein Babysitter oder eine liebe Freundin. Und das Wichtigste: bei dieser Doppelbelastung dürfen sich die Frauen nicht selbst vergessen.

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Alle paar Wochen zwei, drei freie Stunden und eine kleine Mittagspause pro Tag müssen drin sein, um einem Burn-Out von Anfang an vorzubeugen. Das müssen auch die Kinder akzeptieren.

Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

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  1. Ein Coaching, Ideenpartys, Netzwerke oder Esthers Master Mind-Gruppe: Der Austausch mit und der Input von anderen ist unheimlich wertvoll. Gemeinsam kommt man einfach auf die besten Ideen!
  2. Hört gut darauf, was euch euer Körper sagt. Schmerzende Muskeln, Pfeifen im Ohr und andere Symptome für Überbelastung sind eine Warnung. Lieber einen Auftrag ablehnen oder für zwei Stunden einen Babysitter engagieren, als hinterher für Wochen auszufallen. Ihr stemmt große Aufgaben, seid achtsam mit euch selbst!
  3. Eine gute Struktur, ob auf dem PC, Schreibtisch, im Büro oder im Haushalt. Unordnung blockiert die Kreativität und am besten lässt es sich an einem aufgeräumten Tisch denken.

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Fotos: Laura Fröhlich

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