Maria | Marketingagentur | 1 Kind

Maria | Marketingagentur | 1 Kind

Der schlimmste Fehler ist, wenn du nicht anfängst!

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Maria Lengemann, ich bin Inhaberin der Diginauten, einer Agentur für Texte, Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Ich bin bereits seit mehr als zehn Jahren selbstständig, Mutter eines siebenjährigen Sohns, verheiratet und Hundemama.

Meine Leidenschaft gilt der Organisation, der Effizienz und Texterstellung, die mich Tag für Tag bei den Diginauten, aber auch durch eigene Internetseiten und Projekte begleitet.

Maria Lengemann Diginauten Service Agentur

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Begonnen habe ich nach meiner Tätigkeit beim Anwalt meine eigene Selbstständigkeit als freiberufliche Autorin – klassisch als Quereinsteigerin im Bereich Games und Technik. Finanziert wurde diese Selbstständigkeit im Endeffekt überhaupt nicht, da ich sofort mit ersten Aufträgen begann und auch nach den ersten Jahren nie lockerließ, sodass sich die Auftragslage stets erfreulich entwickelte.

Maria Lengemann Diginauten Office

Nach und nach entwickelten sich aufgrund einer großen Neugierde und viel Engagement zahlreiche Themenfelder, die Hand in Hand zur Texterstellung zählten. Ich entwickelte Kenntnisse in den Bereichen Marketing, SEO, Social Media, kümmerte mich um hunderte Projekte meiner Kunden und biete mittlerweile auch vollständige Coachings für meine Dienstleistungen.

Die Agentur „Diginauten“ ist im Jahr 2013 entstanden, nachdem die Auftragslage nicht länger alleine, sondern nur im Team zu bewältigen war. Mittlerweile zählen mehr als 20 freiberufliche Diginauten zum Team. Unsere nationalen und internationalen Kunden sind in fast jedem nur denkbaren Themengebiet vertreten.

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Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Ja, alle meine Erwartungen haben sich erfüllt und bei weitem übertroffen. Ich lerne noch immer Tag für Tag neues Wissen dazu und forme aus diesen Erkenntnissen neue Dienstleistungen, sodass die Neugierde und die Weiterentwicklung der Agentur nie stillsteht.

Finanziell kann ich mich in keiner Weise beklagen, allerdings muss ich sagen, dass das sicherlich nicht immer so war. Ich habe vor zehn Jahren nach dem Motto „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ verfahren, was bedeutet, dass ich mir für keinen 1-Euro-Text-Auftrag zu schade war, solange ich mit dem Feedback arbeiten und mich entsprechend weiterentwickeln konnte.

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Gesagt, getan – heute lebe ich von Honoraren, die ich in einem Angestellten-Verhältnis nicht ansatzweise generieren könnte, unabhängig vom Team, sondern allein aus eigenen Dienstleistungen, die vor allem in die Bereiche Projektmanagement, Coaching und Beratung fallen.

Wo und wie arbeitest du?

Ich arbeite in meinen eigenen vier Wänden in einem Büro im Haus. Das Grundstück umfasst 3500 Quadratmeter, das Büro über 60 Quadratmeter, sodass ich mich vollkommen frei und kreativ entfalten kann – aber dennoch meinen Mann, meinen Sohn und meinen Hund jederzeit in meiner Nähe habe.

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Mein Arbeits-Rhythmus ist als „intensiv“ zu beschreiben, da ich mich selbst zu den freiwilligen Workaholics zähle. Die Zusammenarbeit mit meinem Team gestaltet sich rein virtuell via Mail, Skype, Podio und Telefon.

Für das Projektmanagement und das generelle Dokumenten-System hat sich in unserer Agentur das kostenlose Web-Tool Podio bewährt, welches mittlerweile seit mehr als zwei Jahren im Einsatz ist, um Aufgaben zu koordinieren, Uploads zu empfangen und zu bearbeiten und Auftragsdaten zu verwalten.

Maria Lengemann Diginauten Homeoffice

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Beruflich bin ich es gewöhnt, alle Aufgaben alleine zu koordinieren und zu organisieren, habe aber natürlich viele helfende Hände an meiner Seite. Dazu zählen beruflich meine Assistentinnen Katharina und Katja, aber auch alle weiteren Team-Mitglieder, die vorrangig Text-Aufträge übernehmen.

Maria Lengemann Diginauten Family Time

Privat darf ich mich über eine umfassende Unterstützung meiner Familie freuen, sowohl von meinem Mann als auch meinen Schwiegereltern. Ich denke, dass vor allem die offene Kommunikation in dieser Hinsicht das A und O ist, denn mein Mann steht rund um die Uhr hinter mir und hält mir vor allem den Rücken frei, damit ich mich voll und ganz auf die Aufgaben innerhalb der Agentur konzentrieren kann.

Sonntag (im Bestfall auch Samstag) ist Familienzeit, die wahlweise im Garten, unterwegs mit Hund und Kind oder aber auf Reisen verbracht wird. Trotz des hohen Arbeitspensums sorge ich bewusst auch am Abend für Erholung und schalte den Computer konsequent ab ca. 19 Uhr aus (was mich allerdings nicht davon abhält, auch am iPad noch ein paar Marketing-Artikel zu lesen, nach neuen Domains zu schauen oder Tasks via Podio zu koordinieren).

Maria Lengemann Diginauten Familie

Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Die meisten Mütter, die mit dem Gedanken spielen, sich selbstständig zu machen, haben sicherlich häufig davon gehört, dass jede gute Vorbereitung nichts nützt, wenn sie nicht beginnen. Diesen Grundsatz vertrete ich ebenfalls, denn ich stand schon unzählige Male vor Situationen, in denen ich gerne mehr Zeit, mehr Wissen und mehr Ruhe gehabt hätte – doch gelungen ist mir bislang alles vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich beginne.

Nicht anfangen dürfte daher meiner Meinung nach der schlimmste Fehler sein, den Mütter in dieser Situation machen können. Den Fokus ändern, sich selbst weiterentwickeln oder alles über den Haufen werfen und neu beginnen – das ist auch dann noch möglich, wenn du schon einmal begonnen hast.

Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

  1. Ich habe viele Jahre mit der Suche nach dem perfekten ToDo-Programm verbracht und bin schlussendlich bei Podio hängengeblieben. Warum es ausgerechnet dieses Tool ist? Das lässt sich schwer beantworten. Jeder Unternehmer und Selbstständige hat seine eigenen Vorstellungen eines Tools und Podio deckt für mich persönlich genau das ab, was ich in meinem Unternehmen täglich benötige – nicht mehr, aber vor allem nicht weniger.
  2. Abgesehen von Podio könnte ich niemals auf die Eigenschaften und Funktionen von Google Docs (vorrangig Tabellen) verzichten, da dies ein elementarer Bestandteil unserer Team-Koordination ist. Die vielen Aufträge, Reports, Briefings und Übersichten müssen verwaltet werden, sodass monatlich auch bei 400.000 Wörtern kein Durcheinander herrscht. Danke, Google.
  3. Als drittes Tool empfehle ich die kleine App Pocket. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung für den Browser und gleichzeitig um eine mobile Anwendung. Die Funktion ist simpel: Sehe ich während meiner Arbeitszeit einen Artikel (wo auch immer), der mir zusagt, speichere ich ihn via Pocket. Ein Klick und der Bericht ist offline über die App gespeichert und kann jederzeit und an jedem Ort ohne Internetverbindung gelesen werden. Es sammeln sich hier alle Artikel, die ich in ruhigen Momenten lese, statt sie während der Arbeitszeit zu lesen und damit wertvolle Minuten zu verbrennen und mich gleichzeitig abzulenken. Für mich ist diese Vorgehensweise sehr effizient, da ich Zeit spare, aber dennoch kein Wissen oder interessante Artikel verpasse.

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