Mompreneurs Juli Meetup

MomPreneurs Meetup mit Sostmann

Mompreneurs Juli Meetup

Von der Lieblings- zur Geschäftsidee

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Unser Mompreneurs Juli Meetup mit Katina Sostmann war spannend! Für alle die nicht dabei sein konnten, habe ich die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst: Wir Mompreneurs wollen ja schließlich alle aus unserer Lieblingsidee eine Geschäftsidee machen.

MomPreneurs Juli Meetup mit Katina Sostmann

Katina hat uns einige Methoden aus dem sog. Service Design vorgestellt, die wir nutzen können, um unsere Idee zu „formen“ und geschäftstauglich zu machen. Beim Servicedesign wird nicht nur die Idee an sich betrachtet, sondern auch das was vor, während und nach dem Serviceerlebnis passiert. Hierbei wird das Produkt aus drei verschiedenen Perspektiven betrachtet: Nutzer, Technologie und Marke.

Auf dem Weg zur Geschäftsidee geht es also wirklich erst einmal darum, möglichst genau zu erfassen was der Kunde wann, wo und wie will? Wichtig sind alle Punkte, wo der Kunde mit eurem Produkt/Service in Kontakt kommt. Bei der Erfassung können Rollenspiele helfen, oder nehmt die Playmobilfiguren eurer Kids und versetzt euch in die Lage der anderen.

Beispiele

Nutzersicht: Hier ist es hilfreich mit den sog. „Personas“ zu arbeiten. Wer ist euer Nutzer? Wo hält er/sie sich auf? Welche Gewohnheiten und Erwartungen hat er/sie? Bei einem Shop könntest du bspw. fragen: Wie kommt der Nutzer zu meinem Shop? Wo und wie wird er/sie auf mich aufmerksam?

Technologiesicht: Ist mein Nutzer viel unterwegs? Wie sieht meine mobile Seite aus?

Markensicht: Was macht der Wettbewerb? Was kann ich anders oder vor allem besser machen?

In Katinas Booklet findet ihr wichtige Infos und Tools zum Service Design: Service Design Mompreneurs Booklet

MomPreneurs Meetup

Im Meetup sind wir kurz auf das Thema „Geschäftsmodell“ eingegangen. Für alle, die dabei sind ihr Geschäftsmodell auszuarbeiten noch zwei Tipps:
Business Modell Canvas von Alexander Osterwalder oder die vereinfachte Form Lean Canvas

Ein weiterer wichtiger Punkt, um aus eurer Lieblingsidee eine Geschäftsidee zu machen ist die Frage, ob andere eure Idee überhaupt verstehen? Ihr müsst IMMER auf die Frage vorbereitet sein „Was machst du“? Eure Antwort sollte möglichst kurz und knackig sein. Eine Aufzugsfahrt muss reichen! Also, denkt nicht nur in Powerpoint Präsentationen. Beim sog. „Elevator Pitch“ habt ihr weniger als eine Minute Zeit, um jemand anderen, der noch nie von eurer Idee gehört hat davon zu begeistern. Beschreibt eurem Gegenüber zum Beispiel eine typische Situation (Problem) und erklärt ihm im nächsten Satz eure individuelle Lösung. Beim Fahrstuhl würde spätestens jetzt die Tür aufgehen. Und wenn ihr dann (im Idealfall) noch die Antwort bekommt „Das kenne ich – spannend!“, drückt ihm oder ihr eure Visitenkarte in die Hand. Bingo!

MomPreneurs Meetup

Hier eine Kurzanleitung, wie ihr euren Elevator Pitch vorbereiten könnt:

Also: Was will ich wem wie sagen?

Bitte macht euch Gedanken zu den folgenden Punkten. Erzählt eine Geschichte, die andere sofort verstehen.

WAS

1) Zielgruppe (Wer ist der Nutzer?)
2) Was? (Was bietet ihr an? Problem <-> Lösung?)
3) Nutzen? (Was ist der konkrete Mehrwert?)
4) USP (Warum ist das anders oder vielmehr einzigartig?)
5) Wie starten (Wie ist ein interessanter Einstieg oder Aufhänger?)
6) Was wünscht du dir vom deinem Gesprächspartner? (Was möchtet ihr erreichen: Anruf? Webseite besuchen? Probeexemplar anfordern etc.?

WEM

Wen wollt ihr mit eurer Kurzbeschreibung ansprechen? Einen konservativen Konzern? Potentielle Geldgeber? Einen Jugend-Radiosender? Versucht euch in die Schuhe des jeweiligen Gegenüber zu versetzen: Wie „tickt“ der/die? Wie kann ich wen begeistern?

WIE

Hier ist das sog. AIDA Schema wichtig: AIDA steht für
Attention: Aufmerksamkeit (aus der Masse herausstechen?)
Interest: Interesse (Wie kann man Neugier wecken?)
Desire: Bedürfnis/Begehren (Was kannst du tun, damit Menschen bspw. (sofort) dabei sein wollen?)
Action: Tat (Was ist die Handlung? Möchtest du angerufen werden? Visitenkarte?)

Und für alle, die einfach mal ins Meetup reinschauen wollen, hier das Video:

Vielen Dank an Katina für den tollen Vortrag! Für weitere Fragen könnt ihr Katina kontaktieren.

Bilder: Esther Eisenhardt, Video: Sylvester Becker

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