Warum MomPreneurs jetzt keine One-Woman-Show mehr ist

Warum MomPreneurs jetzt keine One-Woman-Show mehr ist

Im August war es wieder soweit: Der große Tag der Einschulung war da, der uns alle irgendwann über Nacht zu Schulmüttern macht. Während ich eure Bilder auf Facebook anschaute, erinnerte ich mich an die Einschulung meiner beiden Töchter.

Ich erinnerte mich an diesen Moment, in dem ich vor Stolz strahlte während mir gleichzeitig die Tränen in den Augen standen und ein Gefühl von Unsicherheit in mir aufkam. Es war ein großer Moment, ein Meilenstein für unser „kleines Mädchen“, das auf einmal groß geworden war, aber ein noch größerer für mich: Ich musste loslassen!

Vielleicht war dieser Moment jetzt wieder so präsent, weil wieder ein Loslassen anstand: Mein Business, MomPreneurs, das ich manchmal als mein „drittes Kind“ bezeichne, war in einem Jahr aus den Kinderschuhen herausgewachsen und mir war klar geworden, dass ich im Hamsterrad gelandet war sich etwas ändern musste.

Mein ersten Versuche, Unterstützung zu finden, waren nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Vielleicht hat es auch ein wenig daran gelegen, dass mir das Loslassen generell nicht so leicht fällt. Aber intuitiv wusste ich, dass es der richtige Weg ist, um MomPreneurs voranzubringen und meine Vision weiter umzusetzen.

Meine Vision

Als ich vor Jahren immer wieder auf’s Neue feststellte, dass ich „anders arbeiten“ wollte, hatte ich eine Vision: Ich wollte flexibel arbeiten, selbst entscheiden, wann und wo und wie ich arbeite. Und mit wem.

Ich wollte (irgendwann) mein eigenes Business, ich wollte selbst entscheiden, ein kleines Team aufbauen, mit dem ich gemeinsam mehr erreichen kann. Ich wollte Menschen finden, die Visionen, Ideen, Potentiale hatten und auf den Moment warteten, daraus mehr zu machen. Ich wollte etwas bewegen. Für mich selbst, für mein Team und vor allem für die vielen Mütter „da draußen“.

[Tweet „Mütter sind eine der meist unterschätzten Ressourcen in unserer heutigen Arbeitswelt“]

MomPreneurs war „mein Moment“ und eine logische Konsequenz, denn Mütter sind aus meiner Sicht eine der meist unterschätzten Ressourcen in unserer heutigen Arbeitswelt. Ein Potential, dass der Wirtschaft und Gesellschaft viel zu häufig entgeht.

Genau das wollte ich ändern!

Los geht’s!

Heute, nach einem Jahr harter Arbeit mit vielen Ups und Downs ist aus meiner Vision schon so etwas wie Wirklichkeit geworden. Ich freue mich sehr, heute zwei Frauen vorstellen zu dürfen, die mit mir gemeinsam noch mehr für MomPreneurs und für DICH bewegen wollen: Cathrin Eggers und Heike Nuphaus

Die Anzahl und Vielzahl an Hüten und Aufgaben, die es zu verteilen gilt, ist groß! Die Bandbreite reicht von Termin-Updates, Porträtplanung, Meetups organisieren, Netzwerk und Social Media Kanäle ausbauen über Facebook-Gruppe managen, Blog und Newsletter betreuen, Messe-Auftritte, Pressearbeit, Kooperationen aufbauen bis hin zur Weiterentwicklung neuer Formate, wie beispielsweise den MomPreneurs Masterminds und dem Business Booster. Ganz zu schweigen von all den Ideen und Konzepten, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden.

Cathrin habe ich das erste Mal vor genau einem Jahr getroffen, als sie sich noch einem anderen Projekt zum Thema „Mütter und Beruf“ verschrieben hatte. Heike hatte sich auf meine erste kleine Job-Ausschreibung beworben. Ihr fester Wunsch, sich als Social Media Manager zu etablieren, hat mich überzeugt.

Cathrin: „Als ich Esther vor einem Jahr kennengelernt habe, dachte ich ehrlich gesagt, sie ist verrückt! Ihre Vision war so groß und sie sah so klein aus in ihrem Sessel.

In der Presse brach zu der Zeit das große Jammern los: Mütter haben es schwer, wieder in den Beruf einzusteigen. Böse Unternehmen, arme Mütter. Eine kurzfristige Lösung würde es nicht geben, denn niemand ändert Strukturen von heute auf morgen. Auch ich nicht mit meinem damaligen Projekt für Mütter im beruflichen Wiedereinstieg.

Und da waren also jetzt die MomPreneurs, die keine Zeit hatten zu jammern, denn Mompreneurs haben zu tun!

MomPreneurs dabei zu unterstützen, ihre Visionen Wirklichkeit werden zu lassen, sie zu bestärken, zu vernetzen und sie sichtbar zu machen ist eine so sinnvolle und konstruktive Aufgabe, dass ich liebend gern die Ärmel dafür hochkremple und mich an die Arbeit mache.

Die Kraft liegt in der Gemeinschaft und im Miteinander! Denn ganz alleine sind manche Schritte doch einfach schwer zu gehen. Das ist mir mittlerweile genauso klar wie die Tatsache, dass Esther nicht verrückt ist sondern einfach visionär ;-)“

Heike: „Dein Herz schlägt für Social Media und du möchtest einfach mal machen.“ Als ich diesen Satz in Esthers Stellenausschreibung gelesen habe, wusste ich: Das ist ein Wink des Schicksals. Das bin ich!

Schon lange träume ich davon, eine MomPreneur im Bereich Social-Media zu werden. Aber der Schritt ist nicht einfach, vor allem, wenn man in einem kleinen Dorf im Münsterland wohnt, wo die meisten Menschen nicht verstehen, was diese sozialen Medien überhaupt sind. Klar, in meinem Job vor der Elternzeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt, aber so richtig frei und kreativ konnte ich dort nicht sein. Und wenn, dann nur von 9 to 5. Bei MomPreneurs habe ich gesehen, dass es auch anders geht! Dass viele Frauen ihr Schicksal einfach selbst in die Hand nehmen und damit erfolgreich sind. Da wollte ich unbedingt dabei sein!

Gleich nach dem ersten Gespräch mit Esther und Cathrin war mir klar, dass ich von diesen beiden Frauen viel lernen kann, und dass sie mir das Rüstzeug für meine Selbstständigkeit geben können. Ich darf jetzt „einfach mal machen“ und darf tolle MomPreneurs auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Was kann es schöneres geben?“

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Loslassen? Machst du dir auch gerade Gedanken darüber, Aufgaben oder sogar Hüte abzugeben? Wenn du dich hierzu mit anderen MomPreneurs austauschen möchtest, dann komm in unsere MomPreneurs Facebook Gruppe oder triff Gleichgesinnte auf unseren MomPreneurs Meetups.

Titelbild: Esther Eisenhardt

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