PR-Tipps, die auch ohne Budget funktionieren

PR-Tipps, die auch ohne Budget funktionieren

Es geht auch ohne Budget: Nutzt eure PR-Goldmine!

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Auf Du und Du mit den Redakteuren von Spiegel, Stern & Co. Eure liebsten Buddys bei Brigitte, Gala und der PC World? Herzlichen Glückwunsch! Nutzt eure Kontakte und rein in die Medien. Na toll! Aber was ist, wenn in puncto Redakteure gähnende Leere im Adressbuch herrscht?

Eure Idee ist zwar toll, euer Business läuft auch, ihr seid toll – aber das scheint einfach niemanden zu interessieren. Kommt euch das bekannt vor? Bloß nicht verzweifeln. Wir verraten euch einen super einfachen Trick, wie ihr an Journalisten rankommt und sie zu euren wichtigsten Helfern macht.

Wäre es nicht toll zu wissen, was die Themen und Geschichten sind, an denen die Redakteure eurer interessantesten Medien gerade arbeiten. Und wie fantastisch wäre es, wenn ihr euch dabei als Experten zu Wort melden könntet. Wenn ihr euch mit eigenen Studien und den Ergebnissen eurer Recherchen einbringen könntet. Und so ganz nebenbei könntet ihr auch über eurer Business sprechen. Klingt himmlisch. Wenn es doch nur so einfach wäre!

Die beste Nachricht: Ihr habt genau diese Möglichkeiten. Ganz einfach. Alles was ihr braucht ist euren Computer.

Das Zauberwort heißt Twitter!

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Genau. Die Plattform, die ihr entweder liebt oder hasst. Egal, wie – ihr werdet Twitter in jedem Fall lieben lernen. Nicht nur in den USA, auch bei uns nutzen nahezu alle Journalisten und Redakteure Twitter. Nirgends können sie öffentliche Meinungsbilder leichter erfassen.

Lange Recherchen erübrigen sich um Informationen zu bestimmten Trends, Geschäftsmodellen oder Neuigkeiten zu erhalten. Sie posten ihre Fragestellungen auf Twitter und warten einfach ab was passiert. Und meistens dauert es nur Sekunden bis zu den ersten Antworten. Habt ihr diese Goldmine schon genutzt?

Lasst es doch einfach auf einen Versuch ankommen!

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Vorschlag: Macht euch eine Liste mit allen Publikationen, in denen ihr gerne erwähnt werden würdet. Ganz egal ob es eine Computerfachzeitschrift ist, ein Onlinemagazin oder eine Elternzeitschrift. Schaut euch die Websiten all dieser Medien an, dort werdet ihr fast immer eine Kontaktseite finden, die euch verrät, mit welchen Themen sich die einzelnen Redakteure beschäftigen. Außerdem findet ihr dort häufig auch deren Twitter ID.

Eine gute Beziehung muss wachsen

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Das heißt, nun wisst ihr schon mal zu welchen Journalisten ihr eine Beziehung aufbauen solltet. Und genau das müsst ihr tun. Ihr braucht diese Beziehung – ihr könnt die Redakteure nicht einfach überfallen und erwarten, dass sie etwas über euch schreiben. Euch würde es doch auch nicht anders gehen. Eine nachhaltige Beziehung muss erst wachsen.

Beobachtet ihre Tweets, schreibt etwas zurück, wenn sie Fragen haben, gratuliert ihnen, wenn sie einen guten Artikel veröffentlicht haben. Es ist wie mit jeder Beziehung, das ganze kostet ein bisschen Zeit. Schließlich habt ihr es auch nur mit Menschen zu tun, die ihren Job machen. Sie müssen lernen, dass ihr glaubwürdig seid und vor allem keine Kletten, die man nicht mehr los wird.

Geht es langsam an – wenn ihr euch erst vertrauter seid, dann werden sie euch viel eher unterstützen und haben euch im Kopf, wenn sie einen Experten benötigen. Verfolgt die Themen mit denen sich die Journalisten beschäftigen, aber schickt ihnen keine Themenvorschläge als persönliche Nachrichten über Twitter. Es sei denn, sie bitten euch darum. Gelegentlich kann man eine Idee über Twitter anklingen lassen und dann mehr Infos per Mail nachreichen. Dabei gilt das gleiche wie bei Mails: Niemals Journalisten von konkurrierenden Publikationen gleichzeitig ansprechen.

Und jetzt?

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Fangt einfach mit einer Liste von Publikationen an, die für euch in diesem Moment interessant sind. Nehmt euch zuerst die lokalen Medien vor, aber lasst auch die großen Fische nicht außer Acht. Auch der Spiegel braucht immer wieder neue Themen und Personen, die am Puls der Zeit sind!

Du hast noch keinen Twitter-Account oder bist blutiger Anfänger? Hier findest du die Twitter-Anleitung für dein MomPreneur Business.

Titelbild: Esther Eisenhardt

1 Comment
  • Nora Hodeige
    Posted at 12:46h, 06 Februar Antworten

    Oh, das ist super, vielen Dank! Vor allem passt es mir gerade sehr in meinen Plan hinein und gibt mir den verdienten Tritt in meinen Allerwertesten 😉 Denn ich hatte es fast schon wieder vergessen… Dabei gibt es so viele tolle Magazine – auch in meinem Bereich, dem der ganzheitlichen Gesundheit – und auch diese müssen ja irgendwie an die Themen kommen. Und, wie soll jemand von mir wissen, wenn nicht einmal ich es „jedem“ erzähle … Ja, das nehme ich mir jetzt wirklich für die nächste Woche vor! Ganz oben auf die große To-Do-Liste! Richtig guten Text über mich und meine Ideen schreiben und dann ab zu twitter und dann zu den Magazinen! Danke 🙂 Und viele Grüße, Nora Hodeige von Leben mit Ohne

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