Theresa | Strategische Markenberatung | 2 Kinder

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Theresa | Strategische Markenberatung | 2 Kinder

GUT ist besser als PERFEKT

 

Wer bist du und was machst du?

Ich bin in Madrid lebende Wienerin, Weltenbummlerin, Mama (meine Tochter ist 1, mein Sohn ist 4) und beruflich „Die Markenpassionista“! Denn meine absolute Leidenschaft ist jene, aus guten Angeboten richtig starke Marken zu machen, die online bei ihren Wunschkunden sichtbar werden.

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Eine Marke ist das, was die anderen über dich und dein Business sprechen, wenn du nicht im Raum bist. Starke Marken stechen aus der Masse heraus, sie faszinieren, sie begeistern und bestechen durch ihre Einzigartigkeit. Eine starke Markenstrategie wirkt nach außen sehr authentisch, spannend, unaufdringlich und extrem anziehend – dahinter steckt sehr viel Strategie, Kreativität, Plan und Fokus. Mein Credo: „Sei eine Stimme, kein Echo! Denn deine Kunden haben das Recht, von dir zu erfahren!“

Woher kam die Idee für dein Business? Wie bist du gestartet und wie hast du das finanziert?

Ich habe Psychologie und Marketing studiert, weil mich die Gemeinsamkeit und Interaktion dieser beiden Fachgebiete immer schon fasziniert hat. Einerseits „der Mensch und seine Art zu sein, sein Verhalten, seine Denke“ und andererseits „Analytik, Strategie und Kommunikation“. Beruflich schlitterte ich in die Onlinewelt – während meiner 7 Jahre in 3 unterschiedlichen Unternehmen bzw. Agenturen drehte sich alles um Digitales Marketing, Branding und Strategische Kommunikation. Fakt war, dass ich nie richtig zufrieden und erfüllt war als Zahnrädchen in Unternehmensgefügen.

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Im Zuge meiner Systemischen Coachingausbildung 2013 kam der Wandel, ich startete nebenberuflich und wagte dann 2016 die komplette Selbstständigkeit. Die Idee, meine zwei Fachgebiete auch in der Selbstständigkeit zu kombinieren, lag in Wahrheit auf der Hand. Doch erst durch meinen ersten Coach, den ich mir zur Seite geholt hatte (ich schwöre auf die Begleitung durch einen Coach – jemand, der bereits da ist, wo ich sein will und mir mit seiner Erfahrung und ehrlichem Feedback zur Seite steht, ist Gold wert), wagte ich diesen Schritt. Für meine Coachingausbildung holte ich mir finanzielle Unterstützung von meiner Mutter, abgesehen davon habe ich mich aber immer selbst finanziert. Mein Partner hat mich in meiner Idee bestärkt, wusste aber auch, dass ich ohnehin unaufhaltsam bin, wenn ich von einer Sache begeistert und überzeugt bin. 😉

Theresa-Ehsani-beim-Onlinecoaching

Rückblickend gesehen war es ein Reifungsprozess, bis ich soweit war, „es wirklich zu tun“. Angefangen hat mein Veränderungsprozess durch meine erste Schwangerschaft. Meine Wertigkeiten verschoben sich, ich wurde kompromissloser. Freiheit, „etwas bewirken“ und Selbstverwirklichung waren immer schon sehr wichtige Werte für mich. Als Mama bekam auch der Faktor Zeit eine ganz neue Bedeutung. Mir war klar: da muss eine Lösung her! Und zwar nicht irgendeine, sondern eine richtig richtig gute, die mich erfüllt. 😉 Das Thema „Frauen unterstützen“ begleitet mich rückblickend gesehen bereits seit der Kindheit, denn ich konnte Ungleichheit nie verstehen. Schon als Jugendliche wurde ich von Mitschülern als „Feministin“ bezeichnet, was ich nicht einsah, da ich in meinen Augen doch nur für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einstand.

In meiner Selbstständigkeit habe ich die perfekte „all-in-Lösung“ gefunden: ich bin frei, ich tue was ich liebe, ich stärke und unterstütze vor allem tolle Frauen, ich leiste einen Beitrag und gleichzeitig lebe ich meinen Kindern vor, den eigenen Traum zu leben und arbeite zeitlich flexibel und sehr erfolgreich. Dafür bin ich sehr dankbar. Und ich hoffe, viele Frauen motivieren zu können, es mir gleich zu tun. 🙂

Wie läuft es jetzt? Haben sich deine Erwartungen erfüllt? Und finanziell?

Meine Erwartungen haben sich erfüllt. Ich bin wirklich demütig und dankbar über meinen Erfolg. Mein Job lässt sich zeitlich sehr gut mit meinen kleinen Kids kombinieren. Natürlich kann ich nur 3 von 20 Ideen realisieren, die ich gerne verwirklichen würde – doch mehr ist zeitlich einfach nicht drin und ich mache lieber wenige Dinge zu 110% als viele ein bisschen.

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Finanziell lief mein Business auch von Anfang an blendend. Ich konnte nach wenigen Monaten gut davon leben. Rückblickend gesehen denke ich aber, dass es auch daran liegt, dass ich bereits 3 Jahre nebenberuflich selbstständig gewesen war – das war eine Erfahrungsphase, in der ich viel probiert habe. Das hat mir bestimmt einen Vorteil gebracht. Außerdem war es sicher mein ausgearbeitetes Markenfundament, das mir von Anfang an geholfen hat, sehr schnell bei den genau Richtigen sichtbar zu werden.

Wo und wie arbeitest du?

Ich arbeite im Homeoffice. Ich habe an drei Tagen (Di-Do) jeweils 3 Stunden ein Kindermädchen, das meine Kleine betreut, während ich coache. Die restliche Arbeit erledige ich abends, wenn die Kinder schlafen. Am Freitag arbeite ich nicht und am Wochenende meide ich bewusst Laptop usw. Ich habe eine Virtuelle Assistentin, der ich Arbeiten auslagere. Wir koordinieren uns über Trello und Google Docs. Außerdem habe ich eine tolle Grafikerin. Als ich meine Challenge durchführte, holte ich mir eine Expertin für die FB-Ads. Es ist aber eines meiner Ziele, noch mehr Dinge auszulagern.

Theresa-Ehsani-im-Homeoffice

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen?

Da mein Partner voll berufstätig ist und wir im Ausland ohne Familie und Verwandte leben, mache ich alles alleine. Ich habe das bezahlte Kindermädchen für meine kleine Tochter (sobald sie in den Kindergarten startet, werde ich mehr Zeit haben). Was mir besonders geholfen hat, waren die fixen Arbeitszeiten, die ich nun auch dann habe, wenn ich keine Coachingtermine habe. Das hat mir viel Ruhe gegeben und Stress genommen. Ich hatte anfangs nämlich den Fehler gemacht, nur dann Kinderbetreuung zu organisieren, wenn ich Coachingtermine hatte. Diesen Tipp möchte ich jedem weitergeben.

Theresa-Ehsani-beim-Kaffeetrinken

Langfristig ist es gut für mich zu wissen, dass meine Kleine bald in den Kindergarten geht, wodurch ich dann mindestens doppelt so viel Arbeitszeit haben werde. Das wird ungewohnt. 🙂 Außerdem meide ich am Wochenende den Laptop und habe auf meinem Handy absichtlich keine FB-App installiert, ich kann meine Messages also dort nicht abrufen.

Was würdest du anderen Müttern raten, die sich selbständig machen möchten?

Mein wichtigster Tipp: du brauchst ein Thema, für das du brennst. Denn gerade mit Kleinkindern braucht man das Feuer für die Sache, die totale Motivation, um dran zu bleiben. Gleichzeitig hat mir dieses Feuer auch sehr viel Energie gegeben und Halt. Außerdem hol dir unbedingt einen Coach oder Berater an die Seite, der schon da ist, wo du hin möchtest – so nimmst du die Abkürzung. Du musst dich nicht alleine durchquälen und ein objektiver Sparring-Partner, der nicht mit dir befreundet oder verpartnert ist, hilft extrem. Das spart sooo viele Irrwege und Umwege und du kannst dich auf deine Kernkompetenzen konzentrieren, mit jemandem Dinge fokussiert analysieren und wirklich nachhaltigen Erfolg aufbauen.

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Mein wichtigstes Learning war auch (das hatte ich lange unterschätzt), dass ich bei Anwesenheit der Kinder NICHTS arbeiten kann. Damit meine ich wirklich nichts. Wichtig ist auch, nicht auf die anderen zu hören. Umgebe dich bewusst mit Menschen, die dich unterstützen und motivieren und meide Leute, die dich runterziehen. Ernsthaft kritisieren oder hinterfragen dürfen einen in Wahrheit nur jene Menschen, die bereits den Weg, den du gerade gehst, gegangen sind. Alle anderen sind „selbsternannte Experten“. 😉

Und gerade als Mutter hast du eine Vorbildfunktion und in meinen Augen gibt es keinen besseren Weg als die Selbstständigkeit, um deinen Kindern vorzuleben, was „seinen Traum leben“ bedeutet. Und es war noch nie so kostengünstig und einfach wie heutzutage dank Social Media und der Onlinewelt. Zu meinen wichtigsten 10 Erkenntnissen in meinem ersten Jahr der Selbstständigkeit habe ich auch einen ausführlichen Artikel geschrieben.

Deine Top 3 Tipps & Tools für selbständige Mütter, die Zeit, Geld und Nerven sparen?

  1. Hab von Anfang an Klarheit darüber, wofür du stehst, was an deinem Angebot einzigartig ist, wem du damit weiterhilfst und warum (all das sind Teilaspekte eines starken Markenfundaments) – so sparst du dir unglaublich viel Zeit, Nerven, Frust und Geld
  2. Ein Tipp, der mir sehr viel hilft: Starte jeden Arbeitstag mit dem „Produzieren“ von Dingen, die dir Geld bringen (Coachings, Texte schreiben, FB-Live drehen, Angebote entwickeln) – erst danach darfst du „konsumieren“ (Social Media surfen, Emails lesen, usw.)
  3. Gut ist besser als Perfekt – Qualität vor Quantität: als Mama haben wir nie genug Zeit – dadurch müssen wir extrem produktiv und fokussiert arbeiten. Dazu gehört auch, den Perfektionismus abzulegen. Denn um zu starten und Kunden zu begeistern, brauchst du ein geniales Angebot und eine starke Markenstrategie – der Rest kann warten

Theresa-Ehsani-im-Park

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