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MomPreneurs Dezember-Meetup mit Marc Preusche zum Thema Online-Marketing

Da MomPreneurs ja in den allermeisten Fällen auch darauf angewiesen sind, ihre Kunden im Internet zu finden und dort für diese auch zu finden zu sein, hat sich das MomPreneurs Meetup in Berlin im Dezember dem Thema Online- und insbesondere Suchmaschinenmarketing gewidmet. Dazu eingeladen war Marc Preusche, Ex-Google Marketing-Profi und seit Kurzem Dadpreneur, der sich mit den brennenden Fragen beschäftigte:

  • Wie nutze ich Google optimal für mein Business?
  • Haben nur die „Großen“ bei Google eine Chance? Kann ich (als Mompreneur) auch mit kleinem Budget bei Google erfolgreich sein?
  • Was ist der Mehrwert von Google Analytics, Insights & Trends für mein Business?
  • Was sind relevante Tipps, Tricks & Tools für mein Suchmaschinen-Marketing?

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Pull – Wer ist dein Nutzer?

Wenn du mit Google etwas erreichen willst, ist die grundsätzliche Empfehlung, vorrangig auf Pull-Marketing und weniger auf Push-Marketing zu setzen. Sich also weniger darauf zu konzentrieren, das Produkt oder die Inhalte an die breite Masse herauszublasen, sondern die potentiellen Kunden zu kennen und abzuholen. Klar fängt man in der Regel irgendwo mit Push-Marketing an, doch sobald sich eine Zielgruppe abzeichnet, ist es für Google wesentlich sinnvoller, gezielt ein Bedürfnis zu befriedigen und den Nutzer genau dort abzuholen. Es gilt sich also sehr genau zu überlegen:

  • Welche Produkte habe ich?
  • Wer braucht das?

Marc Preusche empfiehlt, sich im innersten Kern der „Online-Marketing-Zwiebel“ zu betätigen, denn 20% der Nutzer bringen 80% des Traffics. Mit dem Rest verschwendet man zu viel Zeit und Geld. Und da MomPreneurs besonders von ersterem meist nichts zu verschenken haben, gilt umso mehr: Versetze dich in die Situation deines Nutzers. Wer ist das und wie verhält er sich? Differenziere und sei kreativ! Nutze deine Daten in Google Analytics und finde genau heraus, wie dein Nutzer funktioniert. Denn nur so kannst du die Konkurrenz durch deine Relevanz ausstechen. Und Relevanz ist ungeheuer wichtig für Google. Genau kennt den Algorithmus ja niemand (außer Google selbst), aber Marc Preusche geht davon aus, dass bis zu 50% des Rankings vom sogenannten „Quality Score“ beeinflusst wird, der wiederum die Relevanz der Information für den Nutzer bewertet. Diese Relevanz kann den Preis senken, den ihr wahrscheinlich bieten müsst, um bei Google ganz nach oben zu kommen (suggested bids).

Inhalte – Keywords und Co.

Für deine Webseite, deinen Shop, deinen Blog oder im Allgemeinen deine Inhalte bedeutet dies: Keyword-Marktforschung. Mach dir genau Gedanken, welche Keywords im Kopf deines Nutzers stecken. Was sucht dein Nutzer und in welche Keyword-Gruppen gehört das? Das Nutzerverhalten geht heute zu mehr Keywords – also durchdenke deine Inhalte. Das heißt nicht, dass du extra Texte zu Keywords schreiben sollst, sondern, dass du schauen musst, wie dein Angebot auf deinen Kunden passt. Lass dir im Keyword-Planner Suchanfragen vorschlagen, überprüfe das Suchvolumen und verwandte Suchen. Gehe dabei nicht zu sehr in die Breite, sondern bleib relevant! Wichtig ist auch, dass deine Inhalte einzigartig sind, Stichwort „Unique Content“.

Passe die Struktur deines Adwords-Accounts an deine Webseite an. Wirf einen Blick in den Suchanfragebericht, beziehe negative Keywords ein, um deine Anzeige zu schärfen. Letztlich musst du dir die Frage stellen: Findet der Nutzer was er sucht? Man sollte niemals unterschätzen, wie viel guten Traffic Google liefern kann. Schaue dir auch die Match Types deiner Keywords an: Welcher Match Type macht für dich Sinn? Wirf einen Blick in Google Trends: Wann kommen die Suchanfragen zeitlich gesehen? Wie sehen Suchanfragen gegeneinander gestellt aus?

Testen, testen, testen

Im Zweifelsfall und auch sonst: Immer testen! Subdomain für Keyword: ja/nein? Testen! Welche USP’s kommen besser beim Nutzer an? Testen! Und manchmal lassen sich solche Erkenntnisse per Rückwärts-Marketing auch wieder für die Verbesserung des eigenen Angebots verwenden. Dieser USP funktioniert besser? Also gut, nehmen wir den!

Es gibt bei Google Ads keine guten Zahlen, Zahlen sind immer relativ. Schau, was für dich relevant ist und deinen Zielen dient. Und Marc Preusches unbedingte Überzeugung: Nie auf den eigenen Bauch vertrauen! Immer testen!

Weiterbilden kannst du dich zu diesen Themen bspw. in der Google Ad Akademie und auf dem Google Business Channel (Tipp vom Pro Marc Preusche: auf Englisch anhören!) und natürlich bei uns!

Du brauchst noch mehr Tipps, um nach oben zu kommen? Dann komm in unsere unsere MomPreneurs Facebook Gruppe oder triff Gleichgesinnte auf unseren MomPreneurs Meetups.

Titelbild: Denys Prykhodov/Shutterstock.com

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