Viele selbstständige Mütter sind mit einem ganz ähnlichen Gedanken auf Social Media gestartet: Sie wollen sichtbar werden. Sie wollen zeigen, was sie tun, wen sie unterstützen und warum ihnen ihre Arbeit so wichtig ist. Und genau dafür ist Social Media ein unglaublich gutes Tool. Es ist direkt, schnell und ziemlich effizient – sofern man nach den Regeln des Algorithmus spielt.
Man kann mit wenigen Klicks Inhalte teilen, Einblicke geben und mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt kommen. Gerade am Anfang der eigenen Selbstständigkeit klingt das sehr verlockend.
Was sich dabei allerdings bei einem selbst oft ganz leise verändert, merkt man erst später.
Wenn Social Media plötzlich mehr mit dir macht, als du willst
Denn je länger man Social Media für das eigene Business nutzt, desto mehr rutschen Zahlen in den Fokus. Man schaut, wie viele Menschen einen Beitrag gesehen haben, welches Reel besser funktioniert hat und warum andere Accounts scheinbar viel schneller wachsen.
Ich habe das bei mir selbst gemerkt. Am Anfang ging es mir wirklich nur darum, Inhalte zu teilen, zu zeigen, wer ich bin und für was ich stehe. Meiner Zielgruppe zu zeigen, wie ich ihr helfen kann. Und irgendwann habe ich angefangen, genauer hinzuschauen. Zu vergleichen. Zu analysieren.
Warum lief dieser Beitrag besser als der andere?
Warum wachsen andere schneller?
Habe ich neue Follower dazu gewonnen?
Mache ich etwas falsch?
Und obwohl ich wusste, dass diese Fragen mich eigentlich nicht weiterbringen, waren sie da.
Man sitzt abends auf dem Sofa, das Kind schläft endlich, und eigentlich wollte man nur kurz etwas posten oder beantworten. Und plötzlich scrollt man. Schaut sich andere Accounts an. Sieht, was „gut läuft“. Und merkt, wie sich innerlich etwas verschiebt. Dieses Gefühl, dass andere irgendwie klarer sind. Weiter. Erfolgreicher.
Und manchmal kommt ein Gedanke dazu, den man eigentlich gar nicht denken will: Vielleicht liegt es nicht nur an der eigenen Strategie. Vielleicht liegt es an mir. Das ist ein Moment, über den kaum jemand spricht. Doch ich glaube, viele kennen ihn.
Gerade, wenn man sein Business zwischen Familienalltag, Terminen und ganz normalem Chaos mit Kindern aufbaut. Wenn man nicht den ganzen Tag Zeit hat, Content zu planen oder Trends zu verfolgen. Wenn man zwischen Spielplatz und Mittagessen kochen noch schnell ein Reel aufnimmt. Wenn man einfach versucht, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen.
Dann kann Social Media schnell von einem nützlichen Tool zu etwas werden, das Druck erzeugt.
Mitten in Familienalltag und Business – und irgendwo dazwischen Content
Viele selbstständige Mamas bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Zwischen Frühstück machen, Termine koordinieren, Wäsche, vielleicht noch ein paar ruhigen Minuten am Laptop – und irgendwo da soll Sichtbarkeit stattfinden. Nicht selten passiert das nebenbei. Zwischen zwei To-dos. Abends. Oder schnell „mal eben noch“.
Und genau dann trifft man auf eine Plattform, die eigentlich darauf ausgelegt ist, dass man regelmäßig präsent ist, Trends mitgeht und ständig liefert. Das auf Kontinuität setzt. Und das kann sich irgendwann einfach nur noch anstrengend anfühlen.
Was dabei leicht verloren geht, ist der eigentliche Kern: Warum habe ich mein Business ursprünglich gestartet?
Nicht, um ständig präsent zu sein.
Nicht, um mich permanent zu vergleichen.
Sondern, um zu helfen. Um etwas Eigenes aufzubauen. Um sichtbar zu machen, was mir wichtig ist.
Und genau deshalb braucht es einen Ort, der sich anders anfühlt.
Die Website als ruhige Basis für das eigene Business
Eine Website ist genau das: ein Ort, der einem selbst gehört. Ohne, dass man ständig am Handy hängen muss.
Unabhängig von Reichweite, Algorithmen oder Trends kann man sich dort so zeigen, wie es zu einem passt. Man hat den Raum, Dinge zu erklären. Zusammenhänge darzustellen. Vertrauen aufzubauen. Der größte Vorteil: man kann das in seinem eigenen Tempo tun.
Während ein Beitrag auf den Social Media-Kanälen oft nur kurz sichtbar ist, bleibt eine Website bestehen. Sie kann über Google gefunden werden, sie kann Inhalte bündeln und sie kann Menschen genau dort abholen, wo sie gerade stehen. Auf einer Website entsteht oft das, was auf Instagram nur angestoßen wird.
Man kann ein Buchungsformular integrieren, einen Blog aufbauen oder einen Newsletter anbieten. Man kann seine Gedanken ausführlicher teilen und seine Angebote so erklären, dass sie wirklich verstanden werden.
Und auch wenn oft gesagt wird, dass Websites nicht mehr so wichtig sind, zeigt sich in der Realität etwas anderes: Menschen suchen weiterhin aktiv nach Lösungen. Sie googeln, lesen, vergleichen und nehmen sich Zeit für Entscheidungen. Wahrscheinlich sogar mehr, denn je – verständlicher Weise bei so viel schnelllebigen Informationen über Social-Media.
Diese Art von Verbindung ist ruhiger. Klarer. Und oft auch nachhaltiger.
Die sozialen Medien können der erste Kontakt sein. Der Moment, in dem jemand auf dich aufmerksam wird. Doch die Entscheidung, wirklich mit dir zu arbeiten, fällt häufig an einem anderen Ort.
Auf deiner Website.
Und genau deshalb ist sie so wichtig.
Sie nimmt uns ein Stück von diesem Druck, ständig präsent sein zu müssen. Sie gibt uns eine Basis, auf die wir uns verlassen können. Einen Ort, zu dem wir immer wieder zurückführen können. Und sie gibt uns das Gefühl, trotzdem sichtbar zu sein, auch wenn wir nicht jeden Tag posten.
Für mich persönlich ist die eigene Website jedoch noch viel mehr: Sie ist das Ergebnis eines Weges, den ich gegangen bin. Nämlich den, dass ich mich als Unternehmerin endlich erst nehmen! Dass ich der Welt da draußen zeige, wie gut ich in dem bin, was ich tue.
Vielleicht ist das die wichtigste Erinnerung in all dem:
Unsere eigentliche Arbeit findet nicht auf Social Media statt.
Unsere Arbeit findet mit unseren Kunden statt.
Instagram, Facebook und Co. können dich sichtbar machen. Doch es sollte dich nicht verändern in dem, was dich eigentlich ausmacht.
Und deine Website hilft dir dabei, genau das nicht zu verlieren.
Bilder: Michaela Schäfer Fotografie
Vanessa Lagnach
Hi, ich bin Vanessa.
Ich bin gebürtige Schweizerin, lebe im Schwabenland und bin seit über 10 Jahren mit einem Marokkaner verheiratet. Multikulti. So wachsen auch unsere beiden Jungs auf – ziemlich kunterbunt. Mittlerweile passe ich nicht mehr in eine Schwarz-Weiß-Arbeitswelt. Mir wurde das System zu eng. Ich mag es nicht nur in meinem Privatleben bunt. Ich will Klarheit ohne Druck, Tiefe ohne Drama und einen Weg, der Platz lässt für mein Mama-Leben.
Ich habe erfahren, wie schwer es ist, sich aus alten beruflichen Korsetts zu lösen. Und ich weiß, wie sich Selbstständigkeit zwischen Brotdosen, Terminen und schlechtem Gewissen anfühlt – weil ich genau dort angefangen habe.
Heute begleite ich selbstständige Mamas auf dem Weg zu ihrer eigenen Website – einer Website, die nicht nur professionell aussieht, sondern sich auch wirklich nach ihnen anfühlt. Dabei verbinde ich meine langjährige Online-Marketing-Erfahrung mit dem Wissen, wie sich Business und Mama Alltag wirklich anfühlen.
Mehr über mich und meine Arbeit findest du unter: www.dein-webherz.de


