Kann ich als Mutter erfolgreiche Unternehmerin sein?

Kann ich als Mutter erfolgreiche Unternehmerin sein?

Erst mal Luft holen. Cathrin sagt immer „Atmen“, wenn ich das zwischenzeitlich mal vergesse. So ging es mir einige Male im Oktober. Es war viel auf dem Tisch und während Cathrin, Heike und ich damit beschäftigt waren, den Tisch aufzuräumen, kam schon wieder etwas Neues dazu – oder die Kinder zur Tür hereingeschneit. Und dann, gleichzeitig mit der Freude über die Herbstferien, die Frage: „Wie organisieren wir in dieser Zeit alles am besten?“

Während Cathrin zwischen Koffer packen und Anfragen beantworten die Nacht zum Tag machte, ereilte Heike der Anruf aus der Kita: „Hand-Fuß-Mund-Krankheit“! Ich versuchte, doppelt Vollgas zu geben, stolperte und verursachte einen Rechnerunfall – ausgerechnet einen Tag bevor ich zur herCareer Messe nach München fliegen sollte, um dort einen Vortrag zum Thema „Kann ich als Mutter erfolgreiche Unternehmerin sein?“ zu halten.

Na, dann eben ohne Rechner. Schließlich war und ist es mir ein wichtiges Anliegen, über genau diese Frage zu sprechen – auch ohne Technik! Nicht nur, weil diese Überlegung viele Mütter ausbremst, sondern weil ich zeigen möchte, wie es eben doch gehen kann:

Was ist eigentlich Erfolg?

Der Erfolgsbegriff ist heute immer noch stark durch die Begriffe „Geld“ und „Macht“ geprägt. Das entspricht übrigens auch meiner persönlichen Erfahrung. Nachdem ich die Entscheidung getroffen hatte (endlich) etwas Eigenes zu machen, stürzte ich mich in die Berliner Gründerszene und stellte zwei Dinge fest:

1. Es gibt fast nur Männer, wenige Frauen und noch viel weniger Mütter!

2. Erfolg ist groß: Wer erfolgreich ist, hat Venture Capital, ein großes Team, noch größere Business Zahlen und arbeitet 60 Stunden+ pro Woche.

Das wollte und konnte ich nicht als Mutter. Ich wollte es anders machen und dachte, dass es da draußen bestimmt viele Mütter gibt, die auch etwas Eigenes machen möchten UND für die Familie da sein wollen. Also gründete ich die erste MomPreneurs Meetup Gruppe in Berlin und stellte fest: Ich bin nicht allein!

Die Mehrheit der Mütter hat andere Erfolgsvorstellungen. Arianna Huffington, die Gründerin der Huffington Post und selbst MomPreneur, fordert mit ihrem Buch „Thrive“ eine Neudefinition von Erfolg, nachdem sie selbst einen Burnout-Zusammenbruch erlitt.

Gerade heute, wo wir in einer 24/7 Gesellschaft leben, wo die Uhren immer schneller ticken, wir rund um die Uhr erreichbar, gefordert und „on“ sind, brauchen wir weitere Erfolgsfaktoren. Erfolgsfaktoren, die neben finanzieller Unabhängigkeit und Anerkennung stehen. Mich hat diese Frage immer beschäftigt und ich habe hierüber mit vielen MomPreneurs aus der Community gesprochen.

Demnach sind es vor allem fünf Faktoren, die für MomPreneurs wichtig sind, wenn es Ihnen darum geht Business UND Familie erfolgreich unter einen Hut zu bekommen:

  1. Selbstverwirklichung
  2. Finanzielle Unabhängigkeit und Anerkennung
  3. Flexibilität
  4. Zeit für die Familie und sich selbst
  5. Gesundheit, Glück, Zufriedenheit

Die Reihenfolge und Gewichtung dieser Faktoren ist für jede von uns sicherlich individuell. Im Folgenden möchte ich dir ein paar Impulse geben und zeigen, wie du es schaffen kannst diese erfolgreich für dich umzusetzen.

Selbstverwirklichung

Wir alle haben Ideen, Träume und Visionen und jede von uns hat eine ganz besondere Gabe – auch du! Aber wenn wir aufwachsen wird uns häufig vorgegeben, wie die Dinge zu sein haben und was von uns erwartet wird. Und so verschwinden langsam unsere Ideen und Träume. Eine Art Fremdsteuerung setzt ein.

Aber was willst du im Leben? Wofür brennst du? Ein eigenes Business bedeutet Höhen und Tiefen. Und insbesondere für die Tiefen brauchst du Leidenschaft, die dich jeden Tag aufs Neue antreibt.

[Tweet „You can only do great work if you love what you do – Steve Jobs“]

Wenn du gerade noch mit dem Gedanken spielst, etwas Eigenes zu machen: Willst du wirklich die nächsten Jahre in einem Job bleiben, der dich unterfordert oder unglücklich macht? Ein Job, der dir weder eine Perspektive bietet, noch die Möglichkeit, dich selbst zu verwirklichen? Entscheide, was DU WIRKLICH willst. Wovon hast du schon immer geträumt?

Finanzielle Unabhängigkeit und Anerkennung

Gar nicht so leicht, das in einem Absatz runterzubrechen. Oft dauert es zwei Jahre oder mehr, bis dein Business „erfolgreich“ läuft. Wenn du sofort Geld verdienen musst, dann macht es auf jeden Fall Sinn, dass du nicht gleich deinen Job kündigst, sondern dir lieber eine Art „Ausstiegskapital“ zurücklegst, damit du nicht von Tag eins unter Druck bist und womöglich deine Business-Idee über Bord wirfst, bevor sie überhaupt laufen gelernt hat.

Eine wichtige Voraussetzung für finanzielle Unabhängigkeit ist, dass du ein relevantes Kundenproblem löst. Umgekehrt gilt: Wo kein Problem ist, wird in der Regel auch nicht bezahlt. Das ist übrigens eine der häufigsten Ursachen, warum Startups scheitern. Um das zu vermeiden ist es essentiell, dass du regelmäßig mit deinen Kunden im Dialog bist, um herauszufinden, welche Herausforderungen und Probleme sie haben. Sprich mit deinen (potentiellen) Kunden und höre gut zu, was sie beschäftigt. Manchmal ergeben sich daraus weitere Potentiale.

Als MomPreneur hast du nur begrenzt Zeit, Geld und Ressourcen, das heißt, du kannst nicht allen und allem gerecht werden. Und vermutlich kannst und willst du dich auch nicht einem Wettbewerber wie Amazon gegenüberstellen. Deshalb ist es aus meiner Sicht ganz entscheidend, dass du eine (lukrative) Nische und einen idealen Kunden findest.

Finanziell gesehen ist das auch attraktiver, weil Kunden tendenziell mehr Geld für Angebote oder Expertenwissen ausgeben, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein schönes Beispiel ist „Bademode für Mütter, die nach der Geburt einen Babybauch haben und sich am Strand unwohl fühlen.“

Wenn du soweit bist, dann geht es an die Umsetzung. Hier lautet die Devise „Bitte das Rad nicht neu erfinden“. Heute gibt es die Technik und die Tools, mit denen du ohne großes Kapital und Risiko deine Idee zunächst testen kannst. Einige grundlegende Überlegungen, wie du dabei vorgehst, findest du in meinem Blogpost „Du brauchst eine gute Idee?

Du kannst dir das wie eine Art „Komponenten-Baukasten“ vorstellen. Du nutzt professionelle Partner beziehungsweise deren Systeme. Finanziell macht das mehr Sinn, als wenn du alles selbst machst oder Mitarbeiter einstellst, bevor dein Business-Model steht.

Stichwort „Business-Model“: Auch hier spielt uns Müttern die heute verfügbare Internet-Technologie in die Hände. Der Erfolgsschlüssel liegt darin, Prozesse zu automatisieren, so dass du Geld verdienen kannst ohne physisch anwesend zu sein.

Beispiele hierfür sind Online-Shops, E-Books, Online Kurse und Informationsprodukte. Brigitte und Ehrenfried Conta-Gromberg liefern in ihrem Buch „Smart Business Concepts“ viele Beispiele, wie das funktionieren kann.

Flexibilität

Als Mutter und MomPreneur brauchst du einfach Flexibilität, denn es ist ja (gefühlt) immer irgendwas. Für mich hat sich seit Jahren das Homeoffice bewährt. Seit ich alle meine Daten komplett in der Cloud habe, kann ich jederzeit entscheiden wann wo und wie ich arbeiten möchte. Das macht mich nicht nur enorm flexibel, sondern ich spare gleichzeitig Zeit, Geld und Nerven.

Zeit für lange Anfahrtswege, Geld für ein Büro und Nerven, weil ich beispielsweise kaum noch im Stau stehe und mich eben nicht ständig hetzen muss. Inzwischen arbeite ich mit Cathrin und Heike komplett virtuell und das funktioniert für uns alle gut.

Zeit für meine Familie und mich

Oft versuchen wir mit unseren vielen „Hüten“ allem gerecht zu werden. Aber das geht eben nicht. Noch mehr in weniger Zeit zu schaffen ist keine Lösung. Vielmehr liegt der Schlüssel darin sich auf weniger wirklich relevante Dinge zu fokussieren („Pareto Prinzip“), die DICH selbst wirklich weiterbringen. Agieren, anstatt immer nur reagieren.

Damit das funktioniert, musst du immer wieder lernen, freundlich, aber bestimmt „Nein“ zu sagen. Denn: „Jedes JA zu unwichtigen Dingen ist gleichzeitig ein NEIN zu wichtigen Dingen“.

Atmen und Loslassen. Vor allem von der Vorstellung, dass nur DU alles machen kannst und noch wichtiger alles machen musst. Wenn du einen Partner hast, dann bitte ihn darum, dich zu unterstützen, so dass du den Rücken für wichtige Dinge frei hast. Und wenn du „frei“ hast, dann nutze die Zeit maximal für dich aus.

Gesundheit, Glück & Zufriedenheit

Als MomPreneur musst du oft Höchstleistungen bringen. Nicht selten vergisst du dabei, dass du selbst die wichtigste Ressource bist, die du hast und die du brauchst. Deshalb ist es ganz wichtig, dass du in dich selbst investiert. Schlaf ist aus meiner Sicht einer der größten Hebel, die du überhaupt hast.

Umgekehrt weißt du, dass wirklich nichts mehr geht, wenn du permanent übermüdet und ausgepowert bist (siehe auch: Wie du ab sofort besser schläfst). Zwei weitere wichtige Hebel sind die Themen „Ernährung“ und „Bewegung“. Für mich ist ein grüner Smoothie (mit 80% Grün und wenig Zucker) zum Frühstück Pflicht.

Im Sommer laufe ich jeden Tag früh morgens und im Winter in der Mittagszeit. Die frische Luft tut nicht nur deinem Körper gut, sondern du kommst automatisch auf ganz neue Ideen. Und wenn du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen möchtest, dann höre einfach Audiobücher oder Podcasts beim Laufen. Damit erweiterst du zusätzlich deinen geistigen Horizont und bist in Summe ausgeglichener, weil du dir doppelt etwas Gutes tust!

Und jetzt kommt der wichtigste, aber oft auch der schwerste Schritt: Du musst deine Komfortzone verlassen und einfach anfangen und dafür brauchst du MUT (Machen, Unternehmen, Tun). Du musst loslassen von inneren (Ich bin keine Expertin/das ist alles zu schwierig/eine Nummer zu groß) und äußeren Barrieren (Wie willst du das denn als Mutter schaffen/von Handarbeit kannst du eh nicht leben/wer soll sich denn um die Kinder kümmern).

[Tweet „Veränderung fängt im Kopf an!“]

Möglichkeiten zu sehen, die andere nicht sehen, Stolpersteine als Learning auf dem Weg zum Ziel wahrzunehmen und Risiken als Chancen erkennen, um etwas zu bewegen.

Fazit

Ich glaube an dich und daran, dass du das Potential hast, etwas für dich und andere Menschen zu bewegen. Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel nicht nur ein paar Impulse geben konnte, sondern dir darüber hinaus Mut gemacht habe, dein ganz eigenes persönliches Erfolgsmodell zu finden und zwar unabhängig davon, was andere sagen oder erwarten.

Die MomPreneurs Porträts zeigen nicht nur, dass man als Mutter erfolgreiche Unternehmerin sein kann, sondern wie unterschiedlich das aussehen kann. Ich habe MomPreneurs nicht nur gegründet, weil ich davon überzeugt bin, dass Mütter eine der meist unterschätzten Ressourcen in unserer heutigen Wirtschaft sind, sondern weil alles so viel einfacher ist, wenn wir voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen!

Was bedeutet ERFOLG für dich? Ich freue mich sehr über einen Kommentar von dir.

Titelbild: Esther Eisenhardt

4 Comments
  • Sonja Kreye
    Posted at 08:26h, 03 November Antworten

    Liebe Esther,
    sehr schöner Beitrag. Vielen Dank für deine Impulse. Eine Sache würde ich noch ergänzen: Jede Mompreneurin sollte sich erlauben, klein anzufangen. Denn das haben auch die ganz großen. Nur wer startet, kann wachsen. Und muss nicht klein bleiben. Denn auch das ist als Mompreneur möglich: wachsen und so erfolgreich sein, wie man selbst es will. Leistung ist schließlich Arbeit geteilt durch Zeit und nicht multipliziert mit Zeit. Ich würde mich freuen, noch mehr Mompreneurs individuell erfolgreich und wachsen zu sehen.

  • Esther Eisenhardt
    Posted at 09:43h, 04 November Antworten

    Danke für den Kommentar, liebe Sonja. Ja – das sehe ich genauso.

  • Sandra Gertzen
    Posted at 09:51h, 10 November Antworten

    Liebe Esther,

    herzlichen Dank sowohl für diesen tollen Beitrag als auch die Gründung der Mompreneurs. Beides sind hervorragende Bausteine, die einer Mutter helfen können, mutig in die Selbständigkeit zu starten (und durchzuhalten)!

    Ich habe mich Anfang 2015 selbständig gemacht, um kleinen mittelständischen Unternehmen dabei zu helfen, mit ihren Stärken als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und so neue MitarbeiterInnen für sich zu gewinnen, und auf der anderen Seite Menschen dabei zu unterstützen, sich ihrer beruflichen Ziele/Leidenschaften klar zu werden und dann, bei der Bewerbung um eine Festanstellung, positiv abzuheben. So baue ich mein Wissen für beide Seiten kontinuierlich aus und kann jeweiligen Mehrwert bieten. Mit der Vision, dass Unternehmen und Menschen zusammenfinden, die zueinander passen.

    Mit der Idee, mich selbständig zu machen, ging ich sozusagen mehrere Jahre schwanger. Genau die von Dir angesprochenen Hemmschuhe (siehe Katrin Seifarth;-) haben mich lange daran gehindert, diesen Schritt zu unternehmen.
    Besonders mit den Fragen: „Wer soll schon dafür zahlen, das kann man doch überall nachlesen, andere sind doch viel besser, …“ und „wie soll das gehen – was mache ich, wenn mein Sohn krank wird, lernen muss, Ferien hat…“ habe ich mich immer wieder ausgebremst.
    Geholfen haben mir letztendlich Besuche verschiedener Frauennetzwerke, die mir gezeigt haben, dass jede auf ihre Weise Erfolg hat und dass es immer eine Nachfrage gibt, wenn Frau ihre Berufung lebt. Gerade die Gespräche mit bereits selbständigen Frauen haben mich bestärkt endlich anzufangen und nicht so lange zu warten, bis in meinen Augen alles perfekt ist. Diesen Punkt erreicht man vermutlich nie.

    Mein erster „richtiger“ Unternehmenskunde hat mir dann auch gezeigt, wo mein tatsächlicher Mehrwert liegt – im ersten Schritt habe ich einen Bauchladen angeboten, da ich Vieles im Personalbereich wirklich gut kann. Durch das Doing habe ich erlebt, wann ich mit Begeisterung bei der Sache bin und wodurch mein Kunde wirklich profitiert. Das fließt jetzt wieder in meine Vermarktungsstrategie ein, die sich sicherlich kontinuierlich weiter entwickeln wird.
    Und genau das ist auch aus meiner Sicht das Schönste an der Selbständigkeit – ich entscheide über meine Prioritäten und kann mich überwiegend mit Dingen beschäftigen, die mir wirklich Freude bereiten. Die gewonnene Flexibilität ist von unschätzbarem Wert. Mein Bedürfnis, Neues zu lernen und Trends zu verfolgen, werden honoriert, und darüber hinaus ist die Wertschätzung, die ich sowohl von meinen Unternehmenskunden als auch den Coachees erfahre, ein Vielfaches größer und authentischer als in der Zeit meiner Anstellung.

    Deshalb möchte ich jede Frau, die vielleicht schon lange darüber nachdenkt, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, ermutigen, JETZT loszugehen. Es wartet ein spannendes Abenteuer auf Euch. Und das Schöne: Ihr kennt bereits ein tolles Netzwerk, das Euch dabei unterstützt!

  • Maria Kamenuk
    Posted at 19:46h, 11 November Antworten

    Hallo, ich bin Maria
    ich fühle mich, als wäre ich in einer Sackgasse, ich habe ein folgendes Problem, welches mich bis zu den Tränen deprimiert,
    Ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern, ( Kind 1 ist 2 Jahre alt und Kind 2 ist 3 Monate alt).Nebenbei habe ich einen großen Traum von Selbstständigkeit, endlich was eigenständiges aufzubauen und damit genug Geld verdienen um davon gut leben zu können und nicht von meinem Mann abhängig sein zu müssen. Nun ich habe bereits seit zwei jahren mit meinen Ideen gestartet,habe auch ein Gewerbe eröffnet, aber bis heute habe ich noch kein Geld erwirtschaftet.
    Ich bin wie in zwei gerissen, einer seits will ich mein neugeborenes kind keinem zum beaufsichtigen geben ( meine zwei jährige ist bereits im kindergarten bis 12 uhr) und anderer seits brennt tagtäglich das feuer in mir, meiner Selbstständigkeit, meinem Traum nachzugehen. Ich weiß nicht was ich tun soll, das deprimiert mich sehr stark. Wenn ich mit meinen Kindern bin, bin ich frustriert , dass ich wenig zeit für die selbstständigkeit finde , und wenn ich mich mal für ein paar stunden rausreise um mal in ruhe zu arbeiten, vermisse ich meine Kinder dermaßen stark, dass ich kaum noch einen klaren gedanken denken kann. Was soll ich tun ? Ich bin von meinen Kindern stark abhängig und möchte gleichzeitig meinem Herzensruf nach selbstständigkeit nachgehen . Mein mann ist mir da auch keine hilfe , er ist aufgrund seiner arbeit fast nie zu hause, ich sehe mich oft als fast allein erziehend.
    ich hoffe ihr könnt euch in meine Lage versetzen oder eine der frauen hat sich in genau der lage befunden wie ich und hat eine lösung gefunden, die würde ich sehr gerne hören
    ich höre mir auch sehr viele Hörbücher an, wie man erfolgreich in seinem tun wird, aber das sind meistens nur Männer (fällt mir grade ein), die haben nicht so stark mit dem Thema Kinder und Haushalt zu tun, die haben auch eine ganz andere Bindung zu den Kindern, die Männer leben in einer ganz anderen welt. Ich als Mutter und Hausfrau kann deren Ratschläge garnicht umsetzen.

    liege Grüße

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