Juli 11

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Die Gewohnheit, die dein Leben verändert

„Ich will endlich mal Zeit, in der ich NUR WAS FÜR MICH mache! Kann nicht mal jemand anders übernehmen?!“

„Haaaaallo? Hört mich überhaupt jemand?“

„Immer der gleiche Ärger…..“, grummle ich vor mich hin, während ich alleine in der Küche stehe und mich darüber ärgere, dass keiner Zeit hat, auch mal einen Beitrag zu leisten. Arrrrrgggh!!

Und ja, wir haben (immer noch) Corona, es sind Ferien, aber wir beide wissen, dass uns MomPreneurs diese tausend To-dos regelmäßig in den Wahnsinn treiben….

Auf jeden Fall lese ich es immer wieder in der MomPreneurs Facebook-Gruppe und deshalb verrate ich dir meinen persönlichen Geheimtipp: der Miracle Morning. Für mich ein echter Gamechanger, um „vor die Welle zu kommen“ und mit einem ersten Erfolgserlebnis, einem klaren Plan und in Ruhe in den Tag zu starten.

Bevor ich dir von meinem ganz persönlichen Miracle Morning berichte und wie dieser für mich funktioniert, möchte ich dir kurz das Konzept beschreiben.

Beim Miracle Morning geht es darum, dass du morgens 30-60 Minuten früher aufstehst, um Zeit in dich selbst zu investieren, BEVOR alle anderen Verpflichtungen kommen, die du als Mutter ja eh schon zur Genüge hast. Dafür verbringst du deinen Miracle Morning mit Aktivitäten, die dir Frieden, Klarheit und Zufriedenheit bringen. Zum Beispiel mit Meditation, Affirmationen, Visualisierungen, Bewegung, Lesen und/oder Schreiben.

Hal Erlod, der Autor des Miracle Morning, beschreibt das Miracle Morning-Konzept in 6 Buchstaben: Life S.A.V.E.R.S, die abgekürzt stehen für

S wie »SILENCE« – STILLE
A wie »AFFIRMATIONS« – AFFIRMATIONEN
V wie »VISUALIZATION« – VISUALISIERUNG
E wie »EXERCISE« – BEWEGUNG
R wie »READING« – LESEN
S wie »SCRIBING« – SCHREIBEN
S wie »SILENCE« – STILLE

S wie »SILENCE« – STILLE
Gerade für uns Mütter und MomPreneurs so wichtig: Die Gedanken einfach mal loslassen, reflektieren und zur Ruhe kommen. Meditation ist hierbei ein ganz tolles Instrument, um Tiefenatmung und Dankbarkeit zu üben und dadurch geistige und körperliche Kraft zu schöpfen.

A wie »AFFIRMATIONS« – AFFIRMATIONEN
Um erfolgreich zu sein, musst du an dich selbst glauben und diesen Glauben ausstrahlen. Wenn du dir immer wieder sagst „Ich schaffe das!“ und „Ich glaube an meinen Erfolg“, dann wird sich früher oder später der Erfolg einspielen. Unbewusst sagst du das doch auch zu deinem Kind, wenn es eine erste Prüfung hat: „Du schaffst das! Ganz bestimmt!“ Warum machst du es nicht oder so selten bei dir selbst?
Du bist besser als du oft denkst, deshalb wiederhole deine positiven Affirmationen täglich laut. Glaub mir, es macht einen Unterschied!

V wie »VISUALIZATION« – VISUALISIERUNG
Ein Bild vor Augen zu haben, ist in der Regel viel greifbarer. Es ist wie ein kleiner Traum, den du „vor Augen hast“. Deshalb: Mal dir dein Ziel aus. Wie sieht Erfolg für dich aus? Erstelle ein Visionboard, damit du immer vor Augen hast, auf was du hinarbeiten willst und warum es sich (doch) lohnt durchzuhalten.

E wie »EXERCISE« – BEWEGUNG
Egal ob Yoga, Joggen, Gymnastik – tue etwas, was deinen Körper morgens in Schwung bringt. Und wenn es nur wenige Minuten sind – schon das steigert deine Energie, fördert deine Gesundheit und du fühlst dich einfach gut. Was viele nicht wissen: Bewegung am Morgen steigert die Gehirntätigkeit, d.h. Sport vor der Arbeit hilft dir, klarer zu denken und dich länger zu konzentrieren.

R wie »READING« – LESEN
Egal, ob du ein gutes Buch liest oder hörst: Es geht darum, dass du regelmäßig deinen Horizont erweiterst und dadurch deine Kreativität und geistige Fitness trainierst. Bücher, die MomPreneurs anderen MomPreneurs empfehlen, findest du hier.

S wie »SCRIBING« – SCHREIBEN
Hier geht es darum wichtige Dinge aufzuschreiben, damit sie nicht verloren gehen. Ich empfehle dir ein Erfolgs-Tagebuch, um zu reflektieren und Ideen, Erfolge, wichtige Learnings oder Erkenntnisse festzuhalten. Ein weiterer Punkt ist, aufzuschreiben und sich damit zu vergegenwärtigen, wofür du (heute) dankbar bist. Dadurch lenkst du deinen Fokus positiv auf das, was du hast und geschafft hast, anstatt das, was du nicht hast und nicht geschafft hast.

Miracle Morning in der Praxis

Du kannst die einzelnen Aktivitäten variieren und selbst entscheiden, wie viel Zeit du dir dafür nimmst. Falls es morgens mal ganz eng wird, dann funktioniert auch eine 6-Minuten-Variante (1 Minute für jede Aktivität). Wichtig ist lediglich, als allererstes einen positiven Fokus auf das zu setzen, was du werden, sein, lernen und erreichen willst, um erst gar nicht „hinter die Welle“ zu gelangen.
Es ist auch nicht notwendig, immer alle S.A.V.E.R.S zu machen. Entscheide einfach, was dir gut tut und was bei dir drin ist oder nicht…

Mein Miracle Morning

Ich stehe in der Regel zwischen 5:00 Uhr und 5:30 Uhr auf. Ich wache übrigens von alleine auf und brauche keinen Wecker, weil das gut zu meinem Schlafrhythmus passt. Meine Abendroutine hilft mir runterzufahren, Zeit mit meiner Familie zu verbringen und zu entspannen. Dafür versuche ich (es klappt natürlich nicht immer), rechtzeitig ins Bett zu gehen und eben nicht mehr (wie früher) bis in die Puppen zu arbeiten.

Und auch wenn du es nicht glaubst, ich bin in der Früh voll da. Ich glaube, es ist auch die Freude auf „MEINEN Morgen“. Ein wenig so wie früher, ohne Kinder. 😉 Nach dem Aufstehen trinke ich ein Glas Wasser und dann geht es ab auf die Yogamatte.

So oft es geht draußen, weil Sonnenlicht und frische Luft zusätzlich den Kreislauf ankurbeln. Es ist einfach herrlich: die frische Luft, der Sonnenaufgang, die Bewegung. Ich fühle mich voller Energie. Und während ich mich bewege, beginne ich meine Gedanken zu ordnen oder einfach mal loszulassen und zu genießen.

Die Gewohnheit des „Miracle Morning“, die ich vor ca. 5 Jahren begonnen habe, hat für mich tatsächlich einen Unterschied gemacht. Seitdem ich mir morgens Zeit für mich nehme, starte ich deutlich entspannter, wacher und zufriedener in den Tag und bin tagsüber fokussierter, produktiver und auch gelassener. Und das kommt natürlich auch meiner Familie zugute.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Hast du auch eine persönliche Miracle Morning-Routine gefunden? Wenn nicht, dann probiere es doch einfach mal aus. Die ersten 30 Tage sind schwer, aber wenn du es bis dahin und darüber hinaus geschafft hast, dann kannst du wirklich stolz auf dich sein. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und freue mich wie immer über dein Feedback in den Kommentaren unten. Das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod kannst du hier bestellen.

 

P.S. Das Bild stammt noch aus Portugal. Seit ein paar Tagen sind wir zurück in Deutschland und werden das Meer SEHR vermissen!


Tags

Early Bird catches the worm, Fokus, Frühsport, Gewohnheiten, Miracle Morning, Miracle Morning für MomPreneurs, Mompreneurs, Morgenroutine, produktiv arbeiten, Stressbewältigung und Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zeit für mich, Ziele


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