Heike | Inhaberin von MOMPRENEURS | 2 Kinder

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„Wichtig ist nur, dass du für dich herausfindest, welcher Weg sich für dich richtig gut anfühlt.“

 

Wer bist du, was machst du und warum?

Ich bin Heike Kotthoff, 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern (3 und 6 Jahre alt) in einem kleinen Dorf im Münsterland. Am 01.01.2021 habe ich die MomPreneurs-Community übernommen. Dort biete ich in der MomPreneurs Academy ein Mentoring-Programm an für alle, die sich ihr MomPreneurs-Business aufbauen wollen. Außerdem mache ich 1:1-Coachings und habe einen Podcast.

 

In einem Satz: Was ist deine Mission, das Wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Mein Traum für diese Welt ist es, möglichst viele Familien zu transformieren. Ich möchte Mütter ermutigen, ihre Träume zu entdecken und zu leben. Sowohl im Bereich Business als auch im Bereich Familie. Ich möchte, dass möglichst viele Mütter ihren Alltag entspannt & harmonisch gestalten, um als Mutter UND Unternehmerin aufzublühen. Ich habe gemerkt, dass viele Mütter sich nicht trauen oder vielleicht sogar auf die eigene berufliche Erfüllung verzichten. Darum stehe ich auch ein für vollkommen neue Lebensstile, neue Familienmodelle, neue Arten zu arbeiten. Denn dadurch schaffen wir ganz neue Vorbilder für unsere Kinder und einen wichtigen gesellschaftlichen Wandel.

 

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders?

Ich lebe vollkommen selbstbestimmt, frei und flexibel. Jeden Tag darf ich aufs Neue entscheiden, was gerade Priorität hat. Wenn das Wetter draußen toll ist, entscheide ich auch mal den Nachmittag mit den Kindern im Garten zu verbringen und an einem Regentag am Wochenende setze ich mich dafür mal an den PC.

 

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Erfolg bedeutet für mich, Menschen mit meiner Persönlichkeit und meinen Werten zu inspirieren und sie ein Stück auf ihrer Reise zu begleiten. Erfolg bedeutet aber auch, dass ich von meinem Business gut leben kann.

 

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meistern?

Ehrlich gesagt frage ich mich das manchmal auch 🙂 Mein Mann und ich führen eine gleichberechtigte Ehe, so dass wir uns sowohl Arbeitszeiten als auch die Kinderbetreuung aufteilen. Für den Haushalt haben wir eine Hilfe, die uns glücklicherweise 1- bis 2-mal pro Woche unterstützt. Meine Tochter ist in der ersten Klasse und wir haben ganz bewusst keine Betreuung nach dem Unterricht gebucht. Mein Sohn ist in der Kita und wird dort (im Normalbetrieb) 25 Stunden betreut. Darum ist es so, dass ich vormittags arbeite, mittags dann Zeit mit den Kindern verbringe und dann nachmittags nochmal an den PC gehe. Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden nur wenig Betreuung in Anspruch zu nehmen, weil ich die Zeit mit den Kindern sehr genieße und mir das wichtig ist. Aber natürlich bringt uns das als Familie manchmal auch an die Grenzen. Gerade jetzt in Zeiten von Corona haben wir für meinen Sohn nur 15 Stunden Betreuungsanspruch und ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Monaten gesagt habe „Das kriegen wir auch noch irgendwie hin“.

 

Welche Top Drei Tipps & Tools bringen dir wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtern dir deinen MomPreneurs-Alltag am meisten?

Meine Zauberwörter sind Fokus und Leichtigkeit. Darum sind meine besten Tools diese 3 Fragen, die ich mir regelmäßig stelle: 

1) Was ist jetzt gerade WIRKLICH wichtig? 

2) Geht das vielleicht auch leichter?

3) Was kann im schlimmsten Fall passieren?

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Hier sind im wesentlichen 3 Aspekte wichtig:

1) Die politischen Rahmenbedingungen: Selbstständige Frauen, die Mutter werden, brauchen ein Recht auf bezahlten Mutterschutz und auch der ganze Papierkram wie Elterngeld, Kinderkrankengeld etc. könnte ein wenig einfacher für Selbstständige gestaltet werden.

2) Die Gesellschaft darf lernen, Mütter weniger zu verurteilen. Heute hört man ja Sprüche egal ob man 3 Jahre zuhause bleibt oder ob man 6 Monate nach der Geburt wieder Vollzeit arbeitet. Ich denke, jede Familie hat für sich schon genau überlegt, was für sie selbst am besten ist und das dürfen wir respektieren.

3) Die Mütter selbst dürfen lernen für sich selbst einzustehen. Wie oft höre ich, dass Frauen ihre eigenen Wünsche und ihre eigene Karriere zurückstellen, weil sie denken, sie müssten es tun. Ich glaube aber, wir dürfen hier ein wenig selbstbewusster auftreten und ganz klar einfordern, was wir wirklich wollen.

 

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Es gibt nicht DEN einen Weg. Es gibt unheimlich viele Wege. Wichtig ist nur, dass du für dich herausfindest, welcher Weg sich für dich richtig gut anfühlt.

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Eine Antwort

  1. Liebe Heike, alles Liebe nochmal zum Geburtstag, den du hoffentlich heute ganz wunderbar verbracht hast! Danke für das herzliche Porträt von dir, die offenen und inspirierenden Worte, die ich zu 100% mit dir teile! Es gibt nicht DEN Weg. Erfüllung und Erfolg in jeder Hinsicht gestaltet sich so unterschiedlich. Für diesen Facettenreichtum bin ich dankbar und gestalte gerne mit! #gemeinsamstark

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