Was ich gerne vorher gewusst hätte

Was ich gerne vorher gewusst hätte

Was ich gern gewusst hätte bevor ich mein Business gestartet habe

Heute widmen wir uns einer neuen Reihe, die wir mit deinem Feedback fortsetzen wollen. Schaust du auch manchmal zurück auf all die Hürden, die du gemeistert hast und all die Rückschläge mit denen du fertig geworden bist? Darauf kannst du wirklich stolz sein! Warum also nicht dein Wissen und deine Erfahrungen für andere MomPreneurs nutzbar machen? Ganz sicher hilft es anderen weiter, was deine Learnings in deinem bisherigen Geschäftsleben waren. Und bist du nicht auch gespannt, was andere so mitgemacht haben? Was sie erdulden und wegstecken mussten, um ihren ganz eigenen Weg zum Erfolg zu beschreiten? Oder ihren Erfolg überhaupt erst einmal zu definieren?

Viele Wege führen nach Rom

Was für eine Wahrheit! Wenn ich gewusst hätte, wie viele Wege das tatsächlich sind, hätte ich von Anfang an weniger Panik gehabt. Verabschiede dich von der Vision, dein Produkt oder deine Dienstleistung von Anfang an bis zum bitteren Ende durchplanen zu müssen. Habe keine Angst davor, deinen eingeschlagenen Weg zu ändern, auf Bedürfnisse deiner Kunden zu reagieren oder deine Strategie zu ändern. Wen interessiert denn am Ende, ob das noch das anvisierte Ziel aus deinem Businessplan ist, solange du erfolgreich bist? Lerne dazu und passe dein Produkt oder deine Dienstleistung diesen Learnings an. Solange du auf den Markt reagierst, wird dein Angebot auch nicht aus der Mode kommen.

Koste was du kostest und kalkuliere richtig

Zu Anfang ist es oft schwer, einen Preis für sein Produkt oder seine Dienstleistung festzulegen. Klar, es gibt vielleicht Konkurrenz, man will die ersten Kunden nicht gleich verschrecken oder weiß schlicht und einfach nicht, was man kosten soll. Wichtig für mich war zu lernen, dass man so etwas knallhart kalkulieren muss. Was sind die Herstellungskosten bzw. was investierst du in Weiterbildung, Buchführung, Marketing, etc. und wie viele Stunden kostet dich das? Rechne zusammen was für einen Stundenlohn du nehmen musst, um diese Kosten zu decken, bzw. was dein Produkt kosten muss. Orientiere dich nicht zu sehr an der Konkurrenz. Es gibt immer jemanden, der es billiger macht, aber dieser jemand ist nicht du! Du musst mit deiner „Marke“ auch für die Qualität stehen, die du anbietest und selbstbewusst vermitteln, dass das seinen Preis hat. Oft zahlen Kunden auch mehr, wenn sie das Gefühl bekommen, bei dir gut aufgehoben zu sein bzw. eine besondere Qualität zu bekommen.

Hier solltest du auch schauen, ob das „Erfolgsgeheimnis Nische“ für dich funktionieren kann. Wenn du deinen Kunden genau kennst, weißt du vielleicht genauer was er will als andere und kannst ihm ganz genau das Angebot liefern, das er braucht. Dadurch setzt du dich von anderen ab, machst den Kunden glücklich und kannst als Expertin in deiner Nische auch höhere Preise nehmen.

Achte auf deine Geschäftsbeziehungen!

Ich habe sehr schnell die Erfahrung gemacht, dass Projekte, bei denen ich von Anfang an das Gefühl hatte, dass der Kunde und ich nicht auf einer Wellenlänge sind, immer schief gehen. Ich habe also gelernt, immer eine sehr gut funktionierende Basis aufzubauen, bevor ich in eine andauernde Geschäftsbeziehung mit Kunden oder Partnern gehe. Nichts ist schlimmer als eine Zusammenarbeit, die an Kommunikationsproblemen scheitert und man hat es eigentlich vorher gewusst.

Entwickle am besten so etwas wie eine Geschäftsmentalität für dein Business, mit der du in Geschäftsbeziehungen auftrittst. Und wenn deine Intuition dir ein Warnzeichen gibt oder dein Bauchgefühl einfach nicht stimmt, scheue dich nicht davor, „Nein“ zu sagen. Wenn du damit generell Schwierigkeiten hast (wie so viele, inklusive mir selbst), dann übe es immer wieder! Ein „Nein“ an der richtigen Stelle kann manchmal genau das sein, was dein Business den entscheidenden Schritt weiter bringt. Schließlich ist ein „Nein“ zu den falschen Sachen ja auch ein „Ja“ zu den richtigen. Letztendlich möchtest du als Persönlichkeit mit deinen Werten für dein Angebot stehen. Und das macht dann auch im Wettbewerb den Unterschied aus.

Was sind deine wichtigsten Learnings? Was sind Herausforderungen, die dich gerade zurückhalten? Wenn du dich hierzu mit anderen MomPreneurs austauschen möchtest, dann komm in unsere MomPreneurs Facebook Gruppe oder triff Gleichgesinnte auf unseren MomPreneurs Meetups.

Titelbild: CC0 Public Domain/Pixabay

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