Johanna Fritz | Online Business Coach | 2 Kinder

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„Wenn es sich nicht richtig anfühlt – ändere es!“

 

Wer bist du, was machst du und warum?

Hey hey. Ich bin Johanna. Johanna Fritz. Mama von zwei Mädchen und Online Business Coach.

Ich helfe Frauen dabei, sich ein Online Business aufzubauen, das zu ihnen passt (das ist mir wichtig!).

Ich habe den Fokus auf E-Mail Marketing und Funnel Strategie.
In unserem großen Programm aber, helfen wir wirklich von der Idee, bis hin zum Launchen. Sprich, Geld verdienen mit der eigenen Expertise.

Warum ich das mache, ist eine sehr gute Frage, denn ich komme nicht aus diesem Bereich. Tatsächlich habe ich von 2005 bis 2017 als selbstständige Illustratorin für Kinderbuchverlage und Werbeagenturen gearbeitet. Das war damals mein absoluter Traum. Von mir illustrierte Kinderbücher in den Bücherregalen sehen. Nach ca. 10 Jahren war das aber längst geschafft und mit meinem Traumverlag hatte ich bereits eine ganze Kinderbuch-Reihe auf dem Markt. Irgendwie war die Spannung raus und es gab nicht mehr so wirklich die Herausforderung.

Das war der Zeitpunkt (2015), als Livestreams (damals noch mit Periscope) das Licht der Welt erblickten. Ich fand es super spannend und habe es ausprobiert.
Illustratoren Kolleginnen begannen mit mir gemeinsam zu zeichnen und haben Fragen rund um den Beruf gestellt. Da habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, anderen bei der Verwirklichung ihres Traums zu helfen. So wurde daraus quasi mein Online Business 1.0 – ich habe angehenden Illustratoren geholfen, unternehmerisch zu denken und sich einen Beruf aus ihrem Talent zu machen.

Online Business 2.0 lebe ich heute. 2018 hatte ich die Zielgruppe Illustrator gewechselt auf Frauen, die sich mit ihrer Expertise ein Online Business aufbauen wollen. Das war es, was ich selbst mittlerweile gelebt habe und ich wollte all das so gerne weitergeben.


Eben weil ich auch die Vorteile selbst erlebt habe zwischen „als Dienstleister für einige wenige Kunden arbeiten“ oder online „rund um die Uhr da zu sein und mir ein Business nach meinen Spielregeln und Träumen aufbauen zu können“. Ich bin super froh keine Deadlines von außen mehr im Nacken zu haben. Was auch dem Familienleben viel mehr Flexibilität gibt.

 

 

In einem Satz: Was ist deine Mission, das Wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Das jede von uns ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und den Mut fasst, etwas zu verändern, wenn sie unzufrieden ist.

 

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders?

Haha. Wenn ich wüsste, wie es ist, wenn ich nicht Unternehmerin wäre. Von daher fehlt mir der Vergleich.

Was ich sagen kann ist, dass ich es nicht anders haben wollen würde. Gerade jetzt in diesen verrückten Lockdown Zeiten bin ich so dankbar, dass ich meine Zeit komplett frei einteilen kann. Da gilt auch ein riesengroßes Danke ans Team, dass sie mir so viele To Dos abnehmen.
Flexibel sein ist Gold wert. Niemanden fragen zu müssen, ob man bei Sonnenschein einfach mal blau machen kann, um mit den Kindern morgens um halb zehn ins Freibad gehen zu können. So schön.
Außerdem merke ich, wie ich alles, was ich Themen aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung oder unternehmerischer Denkweise auch an meine Kinder weitergeben kann.



Es wäre aber auch geflunkert, wenn ich sagen würde, es ist immer alles Sonnenschein. Natürlich gibt es auch mal stressige Momente, wenn im Unternehmen mal was nicht so klappt wie erhofft oder wir einen großen Launch haben oder oder oder… dann fühlt man sich als Mama auch mal hin- und hergerissen zwischen Kindern und Arbeit. Aber ich glaube, das geht jeder Mama so. Nicht nur Unternehmerinnen. 😉

 

 

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Erfolg… hmm. Als Kind dachte ich immer, es wäre reich und berühmt zu sein. Hehe.

Heute ist der größte Erfolg für mich, wenn jemand aus der Community oder eine Kundin schreibt, dass sie Dank uns xyz geschafft hat. Ihre Erfolge sind meine Erfolge.

Auf der anderen Seite ist für mich Erfolg, wenn ich es schaffe ein Team aufzubauen, dass für- und miteinander durch dick und dünn geht. Ein Team, dass vielleicht angestellt ist, aber ein Leben wie Selbstständige haben.

Mein Weg dorthin? Ich habe keine Ahnung wie er aussehen wird. Und genau das ist das spannende daran.
Ich habe früher dieses Zitat „Enjoy the journey“ nie gemocht. Weil ich es nicht verstanden habe.


Ich wollte einfach nur das Ziel erreichen. Bis ich gemerkt habe, dass danach das nächste und übernächste Ziel kommt. Und das tatsächlich die Reise das Spannende ist. Auch die eigene Entwicklung als Mensch. Vor fünf Jahren wäre ich nie zu all dem bereit gewesen, was ich heute tue. Hätte mir damals jemand als Illustratorin gesagt, was ich da mit diesen Livestreams ins Rollen bringe… oder hätte ich mich in einer Glaskugel heute sehen können: Ich hätte gefragt „Wer ist diese Person? Das bin ich?“
Die Reise ist super spannend. Und ich freue mich über jeden Fehler, jedes Learning. Weil es mich und andere wachsen lässt.

 

 

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meistern?

Ich habe bis letztes Jahr noch ein externes Büro gehabt. Es war allerdings viel zu groß, sodass wir schon die ganze Zeit überlegt hatten, ob wir einen Raum untervermieten. Als dann Corona kam, haben wir gemerkt, dass wir auch sehr gut im Homeoffice arbeiten können. Also haben wir es gekündigt.
Aktuell sitze ich also unter den Fenstern im Dach, genieße den Blick auf die Weinberge und arbeite von dort aus.

Aber ich muss sagen, manchmal fehlt es mir schon einfach gehen und die Tür hinter mir zu machen zu können. Allerdings insbesondere jetzt, da die Kinder im Lockdown 24/7 Zuhause sind. Als sie in der Schule waren, fehlte es mir nicht. Im Gegenteil. Da habe ich im Sommer genossen, die meiste Zeit mit dem Laptop auf der Terrasse zu verbringen.

 

 

Welche Top 3 Tipps & Tools bringen dir wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtern dir deinen MomPreneurs-Alltag am meisten?

1. Pausen machen – so langsam verstehe ich, was bedeutet: Work less, make more.
Ich bin ein Mensch, der unbedingt Pausen braucht. Sosehr ich es liebe Live zu sein, zu coachen, usw. Auf der einen Seite gibt es mir Energie, auf der anderen Site zieht es auch Energie.
Nach Launches machen wir z.B. erst einmal eine Woche richtig langsam.
Ich habe mir auch jeden Monat in der letzten Woche eingetragen „Pause“. Da mache ich keinerlei Live Termine, Calls oder Ähnliches.
Am Ende bringt mir das nachdenken und einen Schrirt zurücktreten mehr Ergebnisse, als das husteln. Weil ich mir dann mal Zeit für die wichtigen, aber nicht dringenden Dinge nehme.

2. Monday nutzen wir als Projektmanagement Tool. Alter Schwede, wenn wir das nicht hätten, dann wäre hier ein ordentliches Chaos.

3. Active Campaign verwenden wir als E-Mail Marketing Software. Gold wert. Hier läuft alles zusammen und kann automatisiert rund um die Uhr auch weitergeholfen und verkauft werden.

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Ich glaube, es hat zwei Seiten.

Auf der einen Seite sind wir selbst verantwortlich für mehr MomPreneurship. Zum Beispiel, indem wir den Mut für Veränderung haben und unser Vorhaben auch umsetzen. Klar gibt es Herausforderungen, aber die sind da, um gelöst zu werden.

Auf der anderen Seite ganz klar die Möglichkeit für Ganztagsbetreuung der Kinder. Ich werde nie vergessen, wie ich mir die Hacken abgelaufen habe, um einen Kita Platz für meine Kinder zu bekommen. Wie merken gerade alle, wie schwierig Homeoffice und Kinder Zuhause sein kann. Das funktioniert langfristig einfach nicht.

 

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Wenn es sich nicht richtig anfühlt – ändere es, indem du schnelle Entscheidungen triffst. Alles andere macht dich unglücklich und langsam.

 

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