Jantje und Kathrin | Umstands- und Stillmode

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“Erfolg ist für uns, wenn wir frei in unseren Entscheidungen sind und wir unser Tun als sinnvoll empfinden.”

 

Wer seid ihr, was macht ihr und warum?

Wir sind Kathrin und Jantje, Gründerinnen im Team, Mamas und langjährige Freundinnen. Ende 2020 sind wir mit unserem Onlineshop Mutterkleid live gegangen. In unserem Shop finden (werdende) Mamas schöne Umstands- und Stillmode von liebevoll ausgewählten Marken. Das Besondere? Bei uns können unsere Kundinnen die Styles mieten oder kaufen. Wir waren 2019 gleichzeitig schwanger und haben ein Angebot mit schön designter und gleichzeitig funktionaler Umstandsmode, die man auch mieten kann, vermisst. Aus diesem Bedürfnis heraus ist die Idee zu Mutterkleid entstanden. Unser Wunsch ist es, dass unsere Kundinnen ihrem Stil auch in Schwangerschaft und Stillzeit treu bleiben können. Sie sich in dieser besonderen Zeit, mit all den körperlichen Veränderungen und manchmal auch Beschwerden in ihrer Kleidung wohl und schön fühlen. Außerdem ist es uns wichtig, dass unsere Kundinnen Abwechslung in ihren Kleiderschrank bringen können, ohne dabei Geldbeutel und Ressourcen übermäßig zu strapazieren und die oft sehr kurzlebige Umstandsmode so im Kreislauf bleibt.

 

 

In einem Satz: Was ist eure Mission, das Wichtigste, was ihr für euch & andere bewirken möchtet?

Wir möchten berufliche und familiäre Zufriedenheit verbinden und anderen Müttern zeigen, dass sich das nicht ausschließt. Unser Wunsch ist es, schöne kuratierte Umstandsmode online anzubieten, um einerseits eine Lücke in dieser Nische zu schließen und andererseits durch unser Miet-Modell eher kurzlebiger Umstandsmode einen längeren Lebenszyklus zu schenken.

 

 

Was läuft bei euch als Mutter und Unternehmerin anders?

Wir planen von Tag zu Tag. Jeder Tag wird neu strukturiert und organisiert. Wann, wie und wo wir arbeiten, bestimmen in der Regel die Betreuungssituationen und Bedürfnisse unserer Kinder, die im Alter von 1 bis 4 Jahren sind. Denn, wie wahrscheinlich jede Mama weiß, funktioniert das Arbeiten nicht, wenn die Kinder um einen herumwuseln. Dann wird man keiner der beiden Rollen gerecht und beide wollen wir mit Herzblut erfüllen.

 

 

Wie sieht Erfolg für euch persönlich aus und was ist euer Weg dorthin?

Erfolg ist für uns, wenn wir frei in unseren Entscheidungen sind und wir unser Tun als sinnvoll empfinden. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit sind wir in jedem Fall auf einem guten Weg zu unserem persönlichen Erfolg, auch wenn der Weg nicht immer geradlinig und stolperfrei ist… Das macht es aber umso spannender.

 

 

Wie ist euer Setup und wie schafft ihr es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meistern?

Tief ein- und ausatmen ;-). Im Ernst, für uns ist die Unterstützung unserer Partner und anderer wichtiger Bezugspersonen unserer Kinder wie Großeltern und Babysitter super wichtig. Die Unternehmensgründung und Selbstständigkeit kosten viel Zeit, Energie und Engagement, das würden wir ohne Support einfach nicht schaffen.

 

 

Welche Top Drei Tipps & Tools bringen euch wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtern euch euren MomPreneurs-Alltag am meisten?

  1. Themen auslagern. Auch wenn es eine Investition ist, hat es sich für uns absolut gelohnt, gleich von Beginn an eine Steuerberatung an Bord zu haben.
  2. Gründen im Team. Wenn es sich anbietet, können wir es nur empfehlen. Wir sind nicht nur Sparringspartnerinnen, sondern können auch gegenseitig einspringen, wenn zum Beispiel eines der Kinder krank ist.
  3. Planung ist alles. Dafür nutzen wir Trello, unser absolutes Lieblingstool, um unsere To-dos zu organisieren und im Blick zu haben.

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Flexible Betreuungsangebote sichern, da MomPreneurship wie schon gesagt viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir profitieren zum Beispiel sehr von den flexiblen Betreuungszeiten unserer Kitas (sofern nicht gerade eine Pandemie herrscht). Darüber hinaus sollten Netzwerke wie MomPreneurs noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfahren. Für uns war der Austausch mit anderen Gründerinnen überaus wertvoll.

 

 

Euer wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Bleibt dran. Wenn Ihr für Eure Unternehmensidee oder Selbstständigkeit brennt, dann haltet an der Idee fest und geht in die Umsetzung. Momente der Zweifel und Überforderung gehören dazu. Lasst Euch davon nicht verunsichern und glaubt an Euch und Eure Idee.

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