Regina | Online-Händlerin | 2 Kinder

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„Erfolg ist für mich, genug Geld zum Leben zu haben und trotzdem auch genug Zeit für meine Kinder.“

 
 

Wer bist du, was machst du und warum?

Mein Name ist Regina Beckers und ich bin seit 2016 Online-Händlerin aus Leidenschaft. Den meisten Umsatz dabei mache ich auf dem Amazon Marktplatz. Um meine Erfahrungen in diesem Bereich weiterzugeben, biete ich spezielle Amazon Schulungen an.

 

In einem Satz: Was ist deine Mission, das Wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Ich möchte, dass auch andere ein genauso erfolgreiches Online-Business wie ich führen.

 

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders?

Als alleinerziehende Mutter muss ich immer für meine Kinder da sein. Die Teilnahme am Amazon FBA Programm bietet mir diese Flexibilität. Dadurch habe ich die meisten Vorgänge an Amazon ausgelagert und kann mir auch ohne schlechtes Gewissen einen Tag freinehmen, um mich um mein krankes Kind zu kümmern. Der Verkauf und der Versand laufen automatisiert weiter. Dieses System bietet mir nicht nur Flexibilität, sondern auch die Freiheit, nebenher andere Projekte anzustoßen.

 

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Erfolg ist für mich, genug Geld zum Leben zu haben und trotzdem auch genug Zeit für meine Kinder. Während der Coronazeit ist mir dies besonders bewusst geworden. Die Zeit mit meinen Kindern ist kostbarer als jedes Geld. Von daher würde ich mich selbst als erfolgreich ansehen. Ich strebe nicht mehr danach, noch mehr zu verdienen. So wie es gerade ist, passt es perfekt!

 

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meistern?

Eine gesunde Einstellung zum Geld und zu wissen, wann man genug hat, hilft mir, den Alltag zu meistern. Ich arbeite nur so viel, wie ich wirklich zum Leben brauche. Danach mache ich Feierabend und genieße die Zeit mit den Kindern. Zudem habe ich ein Au-pair, das mir das eine oder andere Mal unter die Arme greift. Ein Segen für jede Alleinerziehende.

 

Welche Top Drei Tipps & Tools bringen dir wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtern dir deinen MomPreneurs-Alltag am meisten?

    1. Ein Au Pair. Gerade wenn die Zeit drängt und du noch etwas geschafft bekommen musst, aber die Kinder aus der Betreuung kommen. Dann ist ein Au-pair oder ein Kindermädchen jedes Geld wert.
    2. Ein Planungsprogramm. Ich bin ein Fan von Trello. Dort plane ich immer die Aufgaben der Woche, des Monats und sogar des Jahres. Jeden Morgen öffne ich als Erstes dieses Programm und prüfe, was alles am Tag erledigt werden muss.
    3. Feste Arbeitszeiten. Am Anfang habe ich dann gearbeitet, wenn die Kinder es zugelassen haben. Auch am Abend. Mittlerweile habe ich feste Zeiten am Morgen. Alles, was ich bis dahin nicht schaffe, wird am nächsten Arbeitstag erledigt. Meine Schulungen finden ebenfalls in dieser Zeit statt. Nur in Ausnahmefällen lege ich Termine in die Abendstunden. Das sorgt dafür, dass ich mich wie ein Angestellter fühle und auch meine Freizeit in Ruhe genießen kann.
 

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Ich glaube, die meisten Mütter machen sich Gedanken über das Geld. Sie haben Angst, dass sie nicht so viel verdienen werden wie in ihrem Angestelltenverhältnis. Das ist vielleicht auch am Anfang so richtig. Doch hier gilt es abzuwägen, wie viel Geld diese wirklich zum Leben brauchen. Wenn man sich dies vor Augen führt und dann die Flexibilität, die Freiheit und die anderen Vorteile abwägt, dann dürfte die Entscheidung doch leicht fallen. Einen Weg zurück gibt es immer. Wer nach einigen Jahren feststellt, dass er mit seinem Vorhaben komplett gescheitert ist, dem steht es wieder frei in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln. Ein paar Jahre sollte man sich allerdings Zeit geben. Es braucht schon Zeit, um ein erfolgreiches Business aufzubauen. Ich spreche da aus Erfahrung.

 

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Gewinnziele definieren, Arbeitszeiten festlegen und das Wichtigste, die Kinder nicht aus den Augen verlieren.

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Eine Antwort

  1. Feste Arbeitszeiten halte ich als Unternehmerin auch für unbedingt notwendig! Für den Kopf und für einen funktionierenden Alltag. Zumal sich da die alte Weisheit bewährt: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“. Ich habe dazu automatisiert, was zu automatisieren ging. Andere Dinge erledigt meine Assistentin. (Was würde ich mittlerweile nur ohne sie tun? 😀 ) Wie hast du eigentlich zu deinem Au-Pair gefunden? Das finde ich sehr spannend. LG Jasmina

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