Sonja | Mindfulness & Dogs | 1 Kind

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“Gesundheit ist das Wichtigste. Erst wenn wir sie nicht mehr haben, lernen wir sie wertzuschätzen.”

 
 

Wer bist du, was machst du und warum?

Ich bin Sonja Vargas und die Gründerin von Mindfulness & Dogs.

Als Achtsamkeits- und Hundeverhaltensberaterin unterstütze ich Hundehalterinnen und ihre Hunde auf dem Weg aus Stress und Einschränkung in eine harmonische Beziehung mit Freude und Entspannung im Alltag.

Viele Herausforderungen mit der Fellnase entstehen durch Missverständnisse und Stress. Seit über 10 Jahren lebe ich mit chronischen Schmerzen und unserer herausfordernden Appenzeller-Mischlingshündin Nala und kann die Einschränkungen und den täglichen Stress meiner Kundinnen gut verstehen.

Lange versuchte ich die Signale meines Körpers zu unterdrücken. Ich glaubte, dass ich stark sein und funktionieren muss, doch dadurch ging es mir immer schlechter.

Anfang 2022 habe ich dann allen Mut zusammengenommen und mich für meine Gesundheit entschieden. Ich habe meinen Job in der pharmazeutischen Industrie gekündigt, um all das, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, zu leben und weitergeben zu können.

Denn ich durfte selbst erfahren, wie Anspannung und Stress sich auf mich und mein ganzes Umfeld auswirkte.

Bei mir erfahren Hundehalterinnen die Körpersprache ihrer Fellnase lesen zu können. Dieses Wissen hilft dabei die Bedürfnisse ihrer Vierbeiner zu erkennen und bei der Suche nach einem Alternativverhalten besser auf ihn eingehen zu können. Wir schauen darauf, was in der Hund-Mensch-Beziehung schon gut läuft und setzen daran an.

Außerdem achte ich auch auf das Stresslevel und die jeweilige Lebenssituation des Hund-Mensch-Teams, um dann gezielt einfach in den Alltag umsetzbare Instrumente zur Entspannung und Achtsamkeit für Hund und Halterin an die Hand zu geben (zum Beispiel in der gemeinsamen Hunderunde).

 

In einem Satz: Was ist deine Mission, das Wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Mein Herzenswunsch ist es Hundehalterinnen ihren Traum von einem harmonischen Hund-Mensch-Team zu ermöglichen, ihre Fellnase besser zu verstehen und wieder mehr Entspannung in den Alltag zu bekommen.

 

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders?

Als Mutter einer kleinen Tochter ist Planung und Flexibilität das Wichtigste. Im Terminkalender schreiben wir alle Termine auf und ich plane meine Aufgaben in möglichst kleine Pakete, die realisierbar sind. So bleibe ich flexibel und habe kleine Erfolgsmomente, da ich etwas schneller abhaken kann.

 

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Mein Erfolg ist die Verwandlung meiner Kundinnen und ihrer Hunde zu harmonischen Hund-Mensch-Teams zu sehen. Gleichzeitig gibt mir das Energie und Motivation, um noch vielen weiteren Hundebesitzerinnen und ihrer Fellnasen zu dieser Transformation zu verhelfen.

 

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es, den alltäglichen MomPreneurs-Wahnsinn irgendwie zu meistern?

Glücklicherweise sind mein Mann und ich gerade in den letzten Zügen der Kita-Eingewöhnung unserer Tochter. Momentan fühlt es sich bereits sehr gut an die Vormittage zum Arbeiten zu haben. In ein paar Wochen kommen dann auch noch ein paar Stunden am Nachmittag hinzu, was mir noch mehr Flexibilität für mich und meine Kunden geben wird.

Nach der Kita wechseln wir uns mit der Betreuung unserer Tochter ab.
Durch meine Schmerzen gibt es leider immer wieder Tage, an denen ich mich nicht gut fühle. In den vergangenen Jahren habe ich gelernt diese Momente zu akzeptieren und das zu tun, was mir in dem Moment gut tut (z.B. mich hinzulegen und auszuruhen).

Ansonsten achte ich auf regelmäßige Pausen und Positionswechsel (ich habe einen elektrisch verstellbaren Schreibtisch und wechsel so vom Sitzen ins Stehen alle 30-60 Minuten).

Meine Arbeit gibt mir Energie, wie auch die Pausen, in denen ich mit unserer Hündin Nala spazierengehe. Oft baue ich ein paar Such- und Balancespiele für sie ein und es macht mir mindestens genauso viel Spaß wie ihr.

Auch das Netzwerken mit anderen MomPreneurs hilft gerade im home office und am Anfang, wo es noch soviel zu lernen gibt und auch die Momente kommen, in denen man etwas Unterstützung von außen braucht.

 

Welche Top Drei Tipps & Tools bringen dir wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtern dir deinen MomPreneurs-Alltag am meisten?

  1. Inseln einbauen, in denen ich etwas für mich mache (Meditation, achtsamer Hundespaziergang, Freunde treffen etc.)
  2. Ein guter Wochenplan: wenig Zeit erfordert die Aufgaben in kleine Teilaufgaben aufzuteilen. Ist gleichzeitig auch ein Motivationsbringer, da man schneller etwas erledigt hat.
  3. Professionelle Hilfe von außen holen, die mich unterstützt, da ich als Mutter eines Kleinkindes nicht viel Zeit zur Verfügung habe.
 

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Viele Mütter haben wunderbare Ideen und Leidenschaften, trauen sich jedoch nicht diese weiterzuverfolgen und zu entwickeln. Auch die Herausforderung des Mutter-seins und Zeit zu finden ein Unternehmen aufzubauen, hält sicherlich viele davon ab den Schritt zu gehen.
Mit jüngeren Kindern ist es sicherlich herausfordernder ein Unternehmen zu gründen, aber nicht unmöglich. Ein regelmäßiger Austausch unter Gleichgesinnten ist sehr hilfreich – gerade anfangs.

 

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Höre auf deine innere Stimme und gehe in dem Tempo, welches sich für dich gut anfühlt. Gerade als Mutter in der Gründung neigt man dazu jede freie Minute zum Arbeiten zu nutzen und vergisst dabei, dass eine Auszeit so wichtig ist, um wieder Energie zu bekommen.
Gesundheit ist das Wichtigste. Erst wenn wir sie nicht mehr haben, lernen wir sie wertzuschätzen.

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