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Stefanie | Beratung | 2 Kinder

Es wird mit Kinder nie wieder alles perfekt sein.
Und das ist okay. Be cool – alles gut!

 

Wer bist du, was machst du und warum?

Hey! Ich bin Steffi werde dieses Jahr 42, verheiratet und bin seit 19 Jahren selbstständig als Unternehmensberater und seit 2019 als Elterngeldmentorin für selbstständige Frauen und habe in meiner Selbstständigkeit zwei wundervolle Töchter bekommen.

Wir leben in der Fränkischen Schweiz und sind alle durch und durch echte Landeier!

Meine Erfahrungen aus der Unternehmensberatung (Prozesse, Strategien, Trainings, Projektmanagement) mit meinem Wissen rund um Elterngeld im Business waren ein perfekter Match und einzigartig auf dem Markt: Ich habe mittlerweile ein eBook geschrieben, biete themenbezogene Minikurse an und habe neben klassischen 1:1 Mentorings auch einen 4-Wochen-Onlinekurs um die eigene Eltergeldstrategie fürs Business zu erarbeiten

 

In einem Satz: Was ist deine Mission, das wichtigste, was du für dich & andere bewirken möchtest?

Als ich mich mit meinem Mann dazu entschlossen habe, Kinder zu bekommen, war das Thema Elterngeld ein echter Showstopper, bzw. wäre es gewesen, wenn ich vor der Schwangerschaft hätte, wie viele Steine einer selbstständigen Frau dabei in den Weg gelegt werden. Kurz zusammengefasst: Es ging bei Kind 1 alles schief mit dem Resultat einer saftigen Rückzahlung des Elterngeldes.

Ich war wütend und verzweifelt: Keine Infos im Netz, keine verbindlichen Aussagen – nur schwammige Aussagen, die mich nicht weiter brachten.
Also habe ich mich tief in die Materie eingearbeitet, recherchiert, Kind Nummer 2 bekommen (mit Nachzahlung von Elterngeld 😉 ) und habe im Jahr 2019 meine Mission angenommen und helfe heute Frauen dabei, ihr Business durch die Babyzeit zu schaukeln, damit sich keine Frau überlegen muss, ob sie aus finanziellen Gründen in ihrer Selbstständigkeit wirklich Kinder bekommen kann.

 

Was läuft bei dir als Mutter und Unternehmerin anders?

Ich war schon immer klassisch Soloselbstständig – Zeit-gegen-Geld ist aber mit Kind schnell ein Minusgeschäft – denn Ausfallzeiten bei Krankheit oder der Familienurlaub bedeutet: Keinen Umsatz. Vom ”Außen” gesteuert zu werden, obwohl man kein Angestellter ist, hat mich immer mehr gestört.
Mit meinem Herzensthema bin ich grade dabei ein Team aufzubauen, um mir selbst und meiner Familie mehr Flexibilität zu bieten und trotzdem an meinem Business arbeiten zu können.

 

Wie sieht Erfolg für dich persönlich aus und was ist dein Weg dorthin?

Erfolg definiert sich für mich nicht mit einer bestimmten Zahl. Klar, Geld ist Energie und wenn ich viel Energie hineinstecke, dann ist es schön wenn sich das entsprechend ausgleicht. Aber am Ende ist für mich Erfolg dann, wenn ich erfüllt bin, wenn ich gerne arbeite und genug Zeit für meine Familie, für mich, das Leben vorhanden ist.

 

Wie ist dein Setup und wie schaffst du es den alltäglichen MomPreneurs Wahnsinn irgendwie zu meistern?

To be honest: Ich habe keinen fixen Plan – letzten Endes ist aktuell sowieso alles durcheinander, und man muss zwangsläufig auf die Anforderungen des Lebens reagieren.

Im “Normalbetrieb” gehen beide Kinder sehr gerne in Kindergarten / Hort, für Notfälle springt die Oma ein.

Mein Tipps an alle werdenden Mütter: Man verliert unglaublich sich selbst und die eigenen Bedürfnisse aus den Augen – und irgendwann ist der Akku leer.
Deswegen: Sprich unbedingt darüber, was du brauchst!

 

Welche Top Drei Tipps & Tools bringen dir wirklich Ergebnisse im Business oder erleichtert dir deinen MomPreneurs Alltag am meisten?

Tipp 1 Perfektionismus- Arschtritt: Es wird mit Kinder nie wieder alles perfekt sein. Deine Wohnung wird nicht mehr Instagram-able sein, du wirst ungekämmt einkaufen gehen, Wäsche wird sich stapeln, Haushalt liegen bleiben, Essen auch mal nicht Bio sein, sondern Fertigpizza. Und das ist okay. Be cool – alles gut! Dadurch kann man wichtiges im Business leichter ohne schlechtes Gewissen priorisieren.

Tipp 2 Rabenmutter-Gefühl: In allen Bereichen wird einem ein schlechtes Gewissen eingepflanzt: Sei es, weil bei anderen Müttern die Wohnung vermeintlich blitzt, oder die Kindergarten-Mutti Arbeit und Kinder locker wuppt und dabei immer unverschämt gut aussieht, oder die leidigen Diskussionen über wie, was/wieviel/wer normal/unnormal ist in allen Bereichen der Mutterschaft. Tatsache ist: Für irgendwen da draußen, macht man es immer falsch. Je eher einem das egal wird, umso leichter wird das Leben ;).

Tipp 3 Tandem-Familien: Ob nun 2 oder 5 Kinder im Haus spielen ist eigentlich egal. Laut ist es so oder so. Deswegen kann man mit Freunden der Kinder abwechseld die Kinder betreuuen – sinnvoller Weise so, dass feste Tage vereinbart werden und die Kids schon von der Einrichtung abgeholt werden.
Win-Win: Kids sehen ihre Freunde und man hat ein-. zweimal in der Woche Zeit Vollgas zu geben.

 

Wie können wir in unserer Gesellschaft mehr MomPreneurship ermöglichen – welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Gute Frage! Durch Konditionierung, Vorbilder der alten Schule, Gesellschaftsbilder wird einer Mutter unglaublich viel Mist in den Kopf gesetzt – und das ist eine wichtige Erkenntnis: So viel findet im eigenen Kopf statt. Denn die Anforderungen vom Außen an an sich selbst und wie ich damit umgehen will, kann ich beeinflussen – wenn man sich selbst die Messlatte einfach etwas niedriger hängt und seine eigenen Grenzen und Vorstellungen nach eigener Façon steckt, lebt sich’s viel leichter.

Die Awareness zum Thema Mental Load und Care-Arbeit sollten bereits in der Schule Thema sein – klassische Familienbilder a la „Mann geht arbeiten, Frau macht den Haushalt“ darf es einfach nicht mehr geben und bereits Kinder sollten hier wissen, dass das Leben divers ist und viele Möglichkeiten bietet, und dass alle diese Möglichkeiten richtig sind!

 

Dein wichtigstes Learning als MomPreneur für andere MomPreneurs?

Ich habe erst viele Jahre nach der Geburt meines ersten Kindes verstanden, dass zur Eigenverantwortung einer Mompreneur auch gehört, sich seine eigenen Grenzen und Vorstellungen zu kommunizieren.

Bedürfnisse dürfen nicht nur die Kids haben.

Ich darf sie auch haben. <3

 

Elterngeld als Selbstständige

Falls du dich auch gerade mit dem Thema „Elterngeld als Selbstständige“ auseinandersetzt, dann ist Steffis Webinar am 22.02.2021 sicher interessant für dich. Hier kannst du dich anmelden: mompreneurs.de/elterngeld-webinar 

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