Wie du das richtige Team findest

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Wie du das richtige Team findest

Wächst dir dein Aufgabenberg langsam über den Kopf? Verzettelst du dich in Mikroaufgaben, die gut delegiert werden könnten? Fehlt dir Know-how? Dann wird es Zeit für dich, ein Team aufzubauen!

So bildest du ein erfolgreiches Team:

Stelle sicher, dass du gleich in den ersten Gesprächen deine Werte teilst und deine Vision darstellst. So habt ihr ein gemeinsames Ziel vor Augen. Dazu sollten deine Mitarbeiterinnen deine Kompetenzen ergänzen. Unterstreiche, dass Taten statt Worte zählen.

Natürlich sind Strategiesitzungen wichtig, aber letztendlich müssen deine Mitarbeiter(innen) die Dinge auch anpacken. Finde heraus, wie dein Gegenüber arbeitet. Als selbstständige Mutter musst du Aufgaben vertrauensvoll delegieren können, daher ist eine eigenständige Arbeitsweise wichtig.

Ist er oder sie motiviert, Dinge zu initiieren? Dabei spielt natürlich die Leidenschaft und Liebe zur Aufgabe eine Rolle. Könnt ihr gemeinsam an einem Strang ziehen und haltet Durststrecken aus? Wie geht ihr mit Fehlern um? Fehlschläge sind normal, wichtig ist nur, dass dein Team Verantwortung übernehmen und Fehler zugeben kann, womit ihre Lern- und Kritikfähigkeit unter Beweis gestellt wird.

Dementsprechend solltest du immer Erfolge teilen und Lob für die gemeinsame Arbeit aussprechen.

Und wie wächst du als Team zusammen? Hier ein paar Best-Practice-Tipps:

Starte einen Testdurchlauf. Agiere dabei auf horizontaler Ebene und gib euch Zeit, eine gemeinsame Arbeitsweise zu finden. Vergiss nicht, dass effektive Einarbeitung essenziell, aber zeitintensiv ist.

Checklisten und Best-Practice-Tools unterstützen dich und dein Team.

Stelle sicher, dass du Ziele und Erwartungen klar kommunizierst und gib regelmäßig Feedback. Antizipiere mögliche Herausforderungen.

Motiviere dein Team und nimm dir die Zeit, jede Einzelne zu fördern und zu fordern. Und schließlich: Lass auch mal los. Akzeptiere verschiedene Arbeitsweisen, 80% statt 100% sind ausreichend und schützen vor lähmendem Perfektionismus.

Und last but not least: Gönn dir Auszeiten – dein Team ist ready, Verantwortung zu übernehmen!

Ein tolles Tool, dass ich in meinem Business nutze ist mein Wochenfeedback Mini-Report. Es hilft dir und deinem Team effektiver und effizienter zusammenzuarbeiten:

Dein Team ist dein Unternehmen! Finde Gleichgesinnte und investiere in diese Beziehungen – seid euch gegenseitig Mentor, Unterstützung, Motivation und Inspiration!

Buchtipp: „Gute Chefs essen zuletzt“ oder „Leaders eat last von Simon Sinek

 

Fotocredit: iStock/martinedoucet

6 Kommentare
  • Sara
    Posted at 12:25h, 16 Januar Antworten

    Liebe Esther, danke für den wertvollen Beitrag! Ich vermisse die Antwort(en) auf die Frage zu „wie soll ich das bezahlen“? Im Email stand geschrieben diese fände man im Video. Habe ich die verpasst? Danke und lieber Gruss Sara

    • esther
      Posted at 15:30h, 01 Februar Antworten

      Liebe Sara,
      vielen Dank für deine berechtigte Frage. Hier noch einmal meine Antwort, die ich dir auch via Mail gesendet habe:
      Liebe Sara, danke für deine Frage. Das ist berechtigt: Ich habe es „nur“ indirekt beantwortet, deshalb hier noch einmal direkt: Am Anfang ist das in der Tat super schwer, weil ja noch kein oder nicht genug Geld reinkommt. Deshalb ist es wichtig, dass du dich so schnell wie möglich auf dein Angebot (wichtigsten Hebel) konzentrierst, damit Geld reinkommt. Ich habe den Fehler gemacht, dass ich lange alles alleine gemacht habe und zu wenig an meinen Angeboten gearbeitet habe. Viele MomPreneurs „drücken“ sich ja auch gerne mal drum herum, weil es natürlich keine leichte und manchmal auch unangenehme Herausforderung ist erfolgreich zu verkaufen. In der Regel dauert es auch, bis du „den Dreh raushast“. D.h. du musst diese Zeit finanziell überbrücken und investieren. Ich persönlich denke, dass es zum Business dazugehört auch zu investieren. Wenn das Budget gleich Null ist, dann ist es wirklich sehr schwierig. Noch ein kurzes Beispiel: Ich habe am Anfang selbst Grafiken und Collagen für die MomPreneurs Porträts gemacht. Ich habe EWIG dran gesessen: Sprich: Ich habe meine eh schon knappe Zeit vergeudet und das Ergebnis war (ehrlich gesagt) nicht der Kracher. Habe dann eine Grafikerin gefunden, die es schneller, besser und auch preiswerter gemacht hat. Warum preiswerter? Wenn du dir ausrechnest, was deine Zeit wert ist, wenn du „Wert schaffst“, d.h. Angebot erstellst und erfolgreich verkaufst, die anderen Menschen helfen, dann sollte sich das rechnen. D.h. du kannst von dem Geld, das du verdienst auch jemanden bezahlen. Und last but not least: Musst du dich schlecht fühlen? Nein, denn es gibt gar nicht so wenige Menschen, die einige nervige Aufgaben wie Buchhaltung oder Textkorrektur tatsächlich gerne machen. Hilft das?

  • Petra Perry
    Posted at 11:12h, 17 Januar Antworten

    lieber Esther, ich finde es mutig, dass Du etwas neues ausprobierst, aber ganz ehrlich mich hat das Blogformat mehr angesprochen. Ist halt viel schnell und überall möglich. Gestern beim Zahnarzt hatte ich ganz viel Zeit und hatte mich schon darauf gefreut deinen Newsletter zu lesen, aber VBlog im Wartezimmer kommt ja nicht so gut. Abends waren mir 23 Minuten dann zu lang und heute morgen habe ich es endlich geschafft das Video anzusehen. Klingt ja nach ganz viel Arbeit ein Team aufzubauen. Ich denke, dass ich mir erst einmal Hilfe im Haushalt gönne, bevor ich an Mitarbeiter denke. Selbst bei virtuellen Mitarbeitern muss man ja echt einiges beachten in Bezug auf die neue Datenschutzgrundverordnung.

    • esther
      Posted at 15:32h, 01 Februar Antworten

      Liebe Petra, danke für deinen Kommentar. Es war ja ein „sowohl als auch“, d.h. neben dem Video gab es noch einen „ganz normalen“ Blogpost. Auf diese Weise kann sowohl denen gerecht werden, die lieber schauen und denen, die lieber lesen. Such dir was aus 🙂

  • Claudia Kurtz
    Posted at 12:13h, 06 Februar Antworten

    Liebe Esther.

    Vielen Dank für den tollen Beitrag – er spricht mir aus der Seele. Nach 10 Jahren Selbstständigkeit im Bereich PR & Marketing wird es Zeit für den nächsten Schritt.. Der Zeitpunkt ist da, wo Aufträge nicht mehr ‚befriedigen‘ – sondern viel mehr seine Erfahrungen zu teilen & wohlmöglich mit gleichgesinnten Gründerinnen zu kooperieren, Awareness für unsere Power zu generieren & alles mit dem Ziel, dass unsere Töchter selbstbewusste Persönlichkeiten (privat/beruflich) werden & unsere Visionen weiter tragen. Für mich war es in der Vergangenheit schwer Mitarbeiter oder Partner zu finden, die meine Werte leben – respektvoller Umgang auf Augenhöhe, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, immer bereit, über den Tellerrand schauend, teamfähig, sozial, emphatisch, kreativ.. Deswegen musste ich eben im Park, als ich mir Dein Video angeschaut habe, sehr schmunzeln & habe mich richtig gefreut. Vielen Dank dafür! Ich kam mir die letzten 20 Jahre (10 Jahre Arbeitnehmer, 10 Jahre selbstständig) mit meinen Werten immer isoliert & alleine vor – fast unmöglich zu leben in einer eher männerdominierenden Branche für die ich tätig war bzw bin. Ich freue mich über das von Dir gegründete Netzwerk und verfolge es aktiv seit 2015 – Glückwunsch dazu!

    Das Videoformat finde ich sehr gut – man muss sich einfach dafür Zeit nehmen. Mit Kopfhörern bei einem Walk ist es toller Input & ein Wakeup Call sich treu zu bleiben & sein Business auch nach langer Zeit weiter voranzutreiben und sich treu zu bleiben. Tatsächlich lernt man nie aus & unser Kopf tickert ja eh immer – selbst & ständig..

    Herzliche Grüße aus Köln & vielen Dank,
    Claudia

    • esther
      Posted at 15:04h, 12 Februar Antworten

      Liebe Claudia,
      vielen Dank für deinen Kommentar, den ich sehr gut verstehen kann. Ich selbst denke ähnlich. Auf der einen Seite bin ich überzeugt, dass man gemeinsam viel mehr bewegen kann, aber auf der anderen Seite ist es SEHR SCHWER die „Richtigen“ zu finden, wo sowohl Ziele, Werte, Diele und Kompetenzen passen. Dennoch: Ich gebe nicht auf! Ganz liebe Grüße nach Köln!

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