Warum ich keine Konkurrenz mehr habe

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„Konkurrenz belebt das Geschäft.“

Diese oder ähnliche Aussagen begleiten uns gefühlt täglich. Aber ganz ehrlich? Ich finde das ist absoluter Bullshit. Konkurrenz fördert nur eines: Konkurrenz, Macht und schlechte Gefühle bei der Person, die auf der Strecke bleibt. Ich gehe sogar noch weiter: Ich glaube die Zeiten der Alleingänge sind vorbei. Es ist ein für alle Mal Schluss mit der Ellbogen-Mentalität. Darum habe ich vor einiger Zeit beschlossen, keine Konkurrenz mehr zu haben. Stattdessen begleiten mich Partner*innen, Kolleg*innen und Weggefährt*innen.

 

Wenn durch eine Kooperation alle gewinnen

Kürzlich habe ich mit meiner Kollegin Lena Busch von Familienleicht gesprochen. Sie hat die identische Zielgruppe wie ich. Sie hat sogar ähnliche Angebote wie ich. Und trotzdem arbeiten wir zusammen.

Warum? Selbst wenn wir beide ein identisches Angebot hätten, wären die Angebote dennoch komplett unterschiedlich. Weil WIR als Person dahinterstehen. Unsere Werte, unsere Wortwahl, unser Auftreten wird sich immer unterscheiden und das fließt auch in das Angebot ein. 

All diese Aspekte machen dein Produkt, was andere vielleicht auch im Angebot haben, ganz unverwechselbar. 

Bald öffnet Lena ihren Familienleicht Business Club (Affiliatelink)Natürlich könnte ich jetzt gegen Lena arbeiten und ihr Angebot schlecht machen, meiner Community sagen, dass mein Angebot XY viel besser ist. Aber das stimmt einfach nicht. Ich selbst habe keine Membership im Angebot. Und vielleicht ist in meiner Community eine MomPreneur, die genau das gerade benötigt, um weiterzukommen. Du siehst also: Durch Konkurrenzdenken und Ellbogen-Mentalität verlieren viele Seiten.

 

Warum haben wir Angst vor Kooperationen?

Ich habe mir lange die Frage gestellt, warum manche Menschen so stark vom Konkurrenzdenken geprägt sind. Und die Antwort ist relativ einfach. Seit der Kindheit wurde uns eingebläut, dass es immer einen Sieger gibt, einen Klassenbesten, den einen Praktikumsplatz für 100 Bewerber usw. Wer abliefert, gewinnt.

Klar, dass uns das bis heute prägt.

Und JA, so eine Kooperation birgt natürlich auch Gefahren. Ich erinnere mich noch gut an mein Praktikum bei einer angesehenen Hamburger Unternehmensberatung. Ich war damals schon eher introvertiert, aber extrem strategisch. Im Austausch mit einem Kollegen ist es mir mehr als einmal passiert, dass meine Idee als seine ausgegeben wurde. Darum gehören für mich Wertschätzung, Vertrauen und Ehrlichkeit zu den absoluten Grundvoraussetzungen für gute und langfristige Kooperationen.

 

Kooperationen machen glücklich

Kürzlich habe ich einen Bericht gelesen über die Natur des Menschen. In einer Forschungsstudie wollte man herausfinden ob der Mensch von Natur aus eher nach Kooperation oder nach Konkurrenz strebt.

Das Belohnungszentrum des menschlichen Gehirns reagiert positiv, wenn wir mit Situationen konfrontiert werden, die der Natur des Menschen entsprechen. Durch Dopamin-Ausstoß werden wir dazu angeregt eben diese Handlungen auch wirklich umzusetzen. In dieser Studie wurde deutlich sichtbar, dass unser Belohnungszentrum aktiv wird, wenn wir mit anderen Menschen kooperieren. Nicht aber in Konkurrenzsituationen. 

 

Jetzt bist du dran!

Also worauf wartest du noch? Suche dir auch jemanden, mit dem du kooperieren kannst. Tauscht euch aus, testet ob es menschlich zwischen euch passt und dann überlege dir gemeinsam mit deinem Kooperationsparter*in wie ihr gemeinsam einen Mehrwert für euch UND eure Kund*innen erschaffen könnt.

Nutze gerne auch unserer FB-Community für deine Suche.

 

Was eine gute Kooperationsanfrage von einer schlechten unterscheidet

Ich erhalte regelmäßig Anfragen, wo jemand etwas von mir will.

Ich soll…

ein Angebot promoten
einen Werbelink posten
eine Ausnahme für die FB-Gruppe machen „MEINE Umfrage kannst du doch posten“
eine Empfehlung aussprechen usw.

Und dann folgen eine Reihe von Benefits, warum das wirklich toll ist.

In 9 von 10 Fällen FÜR die anfragende Person. Nicht für mich.

Leider gehen so viele Chancen und mögliche Win-Wins verloren…

Also, wann immer du etwas von jemanden willst: Aufmerksamkeit, Zeit, E-Mail-Adresse, Geld… MUSST DU EIN ANGEBOT machen. Und zwar ein richtig GUTES. Du musst DAS, was dein Gegenüber an Mehrwert oder Nutzen im Gegenzug bekommt, sooo viel wertvoller machen, als das, wonach du fragst und dann wird dein Gegenüber auch JA sagen.

Wenn dir das gelingt, dann wirst du jeden dazu bringen, (fast) alles für dich zu tun. Das ist das einfache Geheimnis, das immer wieder unterschätzt oder verpasst wird.

Die eine und entscheidende Frage, die du IMMER stellen solltest, lautet NICHT „Was habe ich davon?“, sondern „Was hat mein Gegenüber (Kunde, Geschäftspartner, Interessent etc.) davon? Warum und wie lohnt sich das für mein Gegenüber?“.

Und nun wünsche ich dir viel Freude beim Vernetzen und Kooperieren!

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Eine Antwort

  1. Liebe Heike, Du hast mir das wunderbar aus der Seele geschrieben, denn diese Frage habe mir ebenfalls schon oft gestellt. Vielleicht ist das Konkurrenzdenken auch ein wenig „typisch Deutsch“? Ich habe ein paar Jahre in den USA gelebt und dieses Verhalten dort nicht in dieser ausgeprägten Form erlebt. Dankeschön, dass Du das Thema auf den Tisch gebracht hast.
    Sportliche Grüße Anja – von Meno Balance Fitness

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