Warum ich nicht (mehr) vergleiche

Warum ich nicht (mehr) vergleiche

Das Thema „Vergleichen“ bewegt und begleitet mich seit meiner frühesten Kindheit, denn ich wurde als Zwilling geboren. Ja – du hast richtig gehört: von mir gibt es sozusagen zwei Exemplare. Bis heute habe ich viele Erinnerungen an Situationen aus meiner Kindheit, in denen meine Schwester und ich miteinander verglichen wurden (auf dem Titelbild siehst du mich mit meiner Schwester – ich bin links 🙂 ). Das lag in der Natur der Sache, ein Zwilling zu sein und es war oft gar nicht so schlimm, aber immer wieder gab es „Vergleichsmomente“, die mich traurig, ärgerlich oder ängstlich machten oder die mich schlichtweg verunsicherten: Warum machst du es dir so schwer? Mach es doch einfach wie deine Schwester! Warum bist du denn nur so schlecht in Latein? Deine Schwester kann das doch so gut?

Auch später hörte das Vergleichen mit anderen nie auf, insbesondere nicht, als ich Mutter wurde: Ach, dein Kind läuft noch nicht? Alle Eltern machen es doch so und so, warum machst du das anders? Glaubst du wirklich, das ist gut für dein Kind? Warum ernährst du dich eigentlich so komisch „vegan“ und isst nicht was „Richtiges“? Last but not least heißt es in der vorwiegend männlich geprägten Unternehmerwelt: Erfolg ist „groß“ – sprich, wer erfolgreich ist hat Venture Capital, ein großes Team, noch größere Business Zahlen und arbeitet quasi rund um die Uhr. Als Mutter gründen? Na dann viel Spaß!

Was ist eigentlich „normal“?

Ich glaube, ich war schon immer ein kleiner Rebell. Ich wollte Dinge einfach anders machen. Auf meine Art und Weise. Das führte immer mal wieder dazu, dass ich „aneckte“. Das war nicht nur schwierig für mich, sondern auch für mein Umfeld, weil sich früher oder später an der Frage „Was ist eigentlich normal?“ die Geister schieden und es ordentlich krachte. Oft machte mir das wirklich zu schaffen, aber irgendwann fing ich an zu realisieren, dass der Vergleich in meinem Kopf und auch in den Köpfen der anderen stattfand und dass „normal“ für den einen so, für den anderen so und für mich eben wieder ganz anders aussah.

Nehmen wir, auf die MomPreneurs-Welt bezogen, einmal folgende typische Situation (wahre Geschichte!): Unternehmer-Netzwerkabend! Größer, höher, weiter, smarter: „Wir haben ein tolles Geschäftsmodell, Investor 1 an der Angel, Seed- oder Serie A Finanzierung, 3 Mitgründer, einer davon von „Rocket“: Läuft! Und bei dir so?“ Pause – bevor du einen Ton rauskriegst, beginnt es im Kopf zu rattern und bevor du dich versiehst schaltet sich die Wettbewerbs-Vergleichslampe an. Auf einmal stehst du da, ganz klein mit Hut und würdest am liebsten einfach nach Hause gehen. Musst du auch, weil der Babysitter nicht so lange Zeit hat und morgen ab 6 Uhr wieder der Bär tanzt, bevor du an den Schreibtisch kannst. Während du auf dem Heimweg bist kommen die Zweifel und die Frage „Bin ich zu klein? Komme ich als Mutter da überhaupt jemals hin?“.

Bevor wir jetzt in Frustration oder Selbstmitleid verfallen, lass uns die Szene einfach mal anders durchspielen. Wieder stehst du beim Netzwerken mit einer Gruppe zusammen und hörst interessiert zu. Wie zuvor geht langsam die Vergleichslampe an. Aber in diesem Moment blockt nicht der Gedanke „Wettbewerb“, sondern vielmehr führt der Vergleich dazu, dass du inspiriert und vielleicht sogar (schwer) beeindruckt bist. Anstatt jetzt zu erzählen, dass du noch ganz am Anfang bist und dass da ja noch die Kinder und der Haushalt sind, fängst du an, gezielt Fragen zu stellen um mehr darüber herauszufinden, wie es diese Unternehmerin geschafft hat von A nach B zu kommen. Während der Unterhaltung merkst du mehr und mehr, dass auch dein Gegenüber „nur mit Wasser kocht“. Wieder rappelt es im Kopf aber diesmal, weil du anfängst die Learnings auszuwerten „Gar nicht so schlecht dieser eine Punkt – mal überlegen, wie ich das direkt für mein Business nutzen kann“. Auf dem Heimweg überlegst du: Also mal ganz ehrlich: Wenn die das schafft, dann schaffe ich das auch!

Das neue „normal“

Der Grund dafür, dass dein Kopf in Vergleichssituationen manchmal kapituliert, ist, dass dein „normal“ eben ganz anders aussieht als beispielsweise das „normal“ einer Unternehmerin, die – im Gegensatz zu dir – bereits fünf Jahre im Business ist, keine Kinder hat und garantiert auch mal bei Null angefangen hat (auch wenn sie das auf dem Netzwerkabend nicht erzählt hat.). Aber was ich dir mit Bestimmtheit sagen kann: Vor fünf Jahren hatte sie garantiert eine andere Vorstellung darüber was „normal“ ist als was sie heute (bedingt durch ihre Erfahrung) für „normal“ hält– und genau DAS ist aus meiner Sicht auch total normal, wird aber so oft vergessen.

Mit anderen Worten: „normal“ ist kein Status und erst recht kein Status quo, der für alle zu jeder Zeit gleichermaßen gilt, sondern vielmehr eine individuelle, dynamische Variable, die durch dich, deine Erfahrung, dein Wissen und natürlich auch dein Umfeld geprägt wird. Umso mehr Klarheit und Sicherheit du darüber hast, was du willst und vor allem WARUM du das willst, umso gelassener wirst du deinen Weg gehen, auch wenn der Weg nicht von Anfang an zu 100% klar voraussehbar ist (was als Unternehmer vollkommen „normal“ ist 😉 ) geh einfach, selbst wenn du unsicher bist.

No risk. No fun.

Noch einmal zurück zum Netzwerkabend. Da war die Unternehmerin, die dich echt beeindruckt hat. Nach dem Gespräch mit ihr hast du gemerkt, dass das Ganze gar nicht „sooo groß“ ist, wie es auf den ersten Blick aussah. Durch jede Rückfrage hast du das Thema ein wenig mehr runtergebrochen, vereinfacht und es für dich greifbar gemacht. Vielleicht hast du im gleichen Moment ein Kribbeln im Bauch gespürt und den Wunsch, es auch einfach mal auszuprobieren? Oder du hast (inspiriert durch das Gespräch) all deinen Mut zusammengenommen und einfach mal einen neuen Weg eingeschlagen. Natürlich ist „neu“ oder „anders“ immer ein Risiko. Aber du bist eben DU, deswegen ist es aus meiner Sicht so wichtig, dass du deinen eigenen Weg findest und nicht versuchst, andere Wege zu kopieren, die für dich einfach nicht passen.

Sei du selbst und lass andere andere sein

Ich glaube ein ganz wesentlicher Schlüssel zum Erfolg liegt darin, authentisch zu sein. Jeder Mensch ist anders und gerade darin liegt das Potential und auch die Vielfalt, die Welt anders zu machen oder immer wieder neu zu entdecken und zu bereichern. Deshalb möchte ich dich ermutigen, einfach du selbst zu sein, so zu sein wie du es möchtest, so wie du dich fühlst, so wie du es für „normal“ oder „richtig“ hältst und auch so, wie dein Set up es zulässt. Hier geht es um dich, um DEINE Vision und nicht um andere!

Wenn du akzeptierst, dass du (auch mal) anders als andere bist oder anders denkst, dann brauchst du keine Angst mehr davor zu haben, dass dein „normal“ nicht „normal“ ist. Du nimmst einfach von anderen das mit, was für dich passt, akzeptierst aber umgekehrt auch, dass andere ihre eigene Vorstellung von den Dingen haben.

Fazit

Gerade für uns MomPreneurs ist das Thema „Vergleich“ nicht immer einfach. Abgesehen von den Vergleichen rund ums Kind ist die Unternehmerwelt immer noch von „weiter, höher, schneller, größer“ geprägt. Ich versuche mich immer wieder aufs Neue darauf zu besinnen, dass wir alle unterschiedlich sind. Anstatt Angst vor dem Wettbewerb zu haben und davor, dass dir andere ein Stück vom Kuchen wegnehmen, solltest du die Chance nutzen und deinen eigenen Kuchen backen. Wenn du eigene Standards setzt und den Mut hast, die Dinge auf deine eigene Weise voranzubringen wirst du auch das nächste Level in deinem Business erreichen und als Mutter und auch als Unternehmerin wachsen.

So kannst du einen Unterschied machen! Für dich, für deine Kinder und für deine Kunden. Ich denke es ist eine unheimliche Bereicherung, Dinge einfach mal zu tun ohne sich vorher zu fragen, ob sie einem Vergleich standhalten würden. Genauso ticken übrigens unsere Kinder: Sie machen einfach, probieren, fallen hin und in der Regel stehen sie wieder auf – und sie machen sich null Gedanken, ob das jetzt gerade dem entspricht, was die anderen auch machen. Ein Business ist wie ein Kind und aus meiner Sicht gehört das zum „Großwerden“ einfach dazu. Ich denke, es ist für uns alle eine Bereicherung, wenn wir wieder ein wenig offener sind (auch als Vorbild für unsere Kinder) und gleichzeitig loslassen und zulassen, anstatt ständig zu vergleichen und zuzumachen.

Meine Schwester und ich haben heute übrigens trotz aller frühkindlichen Vergleiche ein super Verhältnis zueinander. Wir sind beide MomPreneur und tauschen uns viel aus. Natürlich geben wir uns auch mal Ratschläge untereinander oder vergleichen uns, aber auf die konstruktive Weise, ganz nach dem Motto: Ich bin ich und du bist eben du.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Thema „Vergleichen“ gemacht?  Ich bin gespannt auf deinen Kommentar unten!

Titelbild: Esther Eisenhardt

30 Kommentare
  • Diana
    Posted at 06:49h, 19 April Antworten

    Ein toller Beitrag!! Danke !!

  • Yvonne
    Posted at 07:10h, 19 April Antworten

    Hallo liebe Esther,

    du sprichst mir so sehr aus dem Herzen, genau so denke ich auch. Echt goldig das Foto;-)

    Gelassenheit ist meines Erachtens hier genauso wichtig, wie sich zu verinnerlichen das man ok ist so wie man ist. Das soll nicht heißen, dass man nicht an sich arbeiten kann, aber ich denke wichtig ist, dass man sich selbst lernt zu akzeptieren und nicht ständig danach schaut das andere es tun. Wenn man sich selbst akzeptiert und der Umgebung zeigt „Das bin ich“ wird man in der Regel auch akzeptiert. Ansonsten gilt bei mir die Regel, dass ich nicht mit jedem Menschen die gleiche Wellenlänge haben kann, ich ihn aber dennoch akzeptieren und respektieren kann. Das gilt umgedreht genauso;-)

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 06:39h, 24 April Antworten

      Danke, liebe Yvonne. Ja – so ist es! Umso mehr man „bei sich“ ist, umso weniger ist man auch sicher mit dem was man tut – unabhängig davon was andere sagen oder machen 🙂

  • Rebekka
    Posted at 07:51h, 19 April Antworten

    Guter Artikel! Besonders der Punkt, dass man auch einfach mal Fragen stellen kann. Dadurch gewinnt man auch Respekt vor dem Weg des Anderen und kann dennoch zu sich selbst sagen: Ich mache das aber ganz anders. Und es geht weg von dem Vergleichen hin zu wirklichem Netzwerken und Austauschen. Danke!

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 06:42h, 24 April Antworten

      Danke für deinen Kommentar, liebe Rebekka! Du hast so recht. Ich versuche immer wieder daran zu denken und oft zahlt sich das aus.

  • Martina
    Posted at 07:53h, 19 April Antworten

    Super Artikel, liebe Esther! Für mich ganz wichtig sowohl in Bezug auf Arbeit als auch auf das schöne bunte Leben im Allgemeinen: Gewinne Klarheit darüber, was du wirklich wirklich willst, was jetzt zu dir und deinem Leben passt und definiere deine eigenen Regeln, dein „normal“. Und dann geh‘!

  • Caroletta
    Posted at 08:44h, 19 April Antworten

    Schön geschrieben.
    Es bringt einen absolut nicht weiter, ständig angespannt und ängstlich auf „die anderen“ zu schauen. Leider wird es einem aber schon sehr früh antrainiert. Das Gute ist: Wir können das ändern und (auch unseren Kindern zuliebe) auf vielen Ebenen endlich anders handeln! 🙂

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 06:46h, 24 April Antworten

      Ja – als MomPreneurs haben wir es in der Hand es für uns selbst und unsere Kinder anders zu machen. Danke, liebe Caroletta!

  • Jonna
    Posted at 08:57h, 19 April Antworten

    Schön geschrieben und gut auf den Punkt gebracht. Für mich ist es eine tägliche Gratwanderung, mich an anderen zwar zu orientieren (was machen sie gut? und wie machen sie es?) und mich nicht einschüchtern zu lassen. Wenn man allein unterwegs ist, gibt es wenig Bestätigung und Bestärkung, die einen etwas immun machen kann gegen das ewige Vergleichen.

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 06:47h, 24 April Antworten

      Da hast du so recht, liebe Jonna. Deshalb ist es auch so wichtig sich mit Menschen zu umgeben, die einen inspirieren und motivieren und nicht umgekehrt. Danke!

  • Anna Figoluschka
    Posted at 09:42h, 19 April Antworten

    Hallo liebe Esther, Du hast es mal wieder sehr schön auf den Punkt gebracht!
    Ich glaube es fällt anfänglich (die ersten zwei Jahre vielleicht) noch schwer zu erkennen, daß wir nicht „normal“ sind, dann kommt hoffentlich die Zeit des Akzeptierens! Es ist doch prima, nicht „normal“ zu sein 😉 Was halt nervt, ist, dass einen immer wieder das Thema Finanzierung einholt und man auf gar keine Geldgeber für „kleine Mompreneur“ Unternehmen zurückgreifen kann…

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 06:52h, 24 April Antworten

      Anna, vielen Dank für deinen Kommentar! Und schön wie du sagst, dass es gar nicht schlimm ist nicht „normal“ zu sein. Dito 🙂 Aber wenn wir alle (MomPreneurs) einen Beitrag leisten, dass sich etwas in den Köpfen in der Gesellschaft ändert, dann wird es hoffentlich auch irgendwann mehr Geldgeber und Akzeptanz für „kleine MomPreneur“ Unternehmen geben!

  • Angelika
    Posted at 10:59h, 19 April Antworten

    Hallo,
    mich fasziniert auch immer wieder, dass ich mich ja ganz normal finde, aber irgendwie treffe ich kaum jemanden, die genau so „normal“ sind wie ich! Ich finde es daher spannend die Wege der anderen zu sehen.

    Beim vergleichen geht es ja auch meist darum, wer besser, schöner, klüger, reicher, die „bessere“ Mutter … ist. Ich blogge ja über Taijiquan und Qi Gong und in der „Szene“ geht es oft darum, wer entspannter ist, besser kämpfen kann, mehr Übungen kann, etc.

    Und ich arbeite sehr bei mir daran, dass ich mich auch nicht mehr so vergleiche. Und ich habe festgestellt, dass sich das Vergleichen bei mir auflöst, wenn ich nicht mehr in höher weiter schneller denke. Sondern indem ich meinen eigenen Spaß, meine Freude an dem was ich tue, erhöhe. Je mehr Spaß / Flow / Freude ich habe, desto weniger vergleiche ich mich.

    Ich habe darüber auch einen Blogpost geschrieben, falls ich den hier verlinken darf: What I learned from being worst in Ballet class
    http://qialance.com/what-i-learned-from-being-worst-in-ballet-class/

    Ich wünsche noch einen entspannten freudvollen Tag!
    Angelika

  • Daniela
    Posted at 20:15h, 19 April Antworten

    Liebe Esther,
    DANKE! Dein Beitrag hat mir super geholfen. Ich kenne das gut, mit dem Vergleichen! Hilfreich ist für mich vor allem der Tipp mit den Rückfragen! Ja, genau! Allein schon die Haltung, am Anderen echtes Interesse zu haben, lässt mich ein Stückchen wachsen und das Gefühl des „Unerreichbaren“ löst sich mehr und mehr auf!
    Manchmal vergleiche ich sogar mich und mein Business VOR der Mama-Zeit mit jetzt und ertappte mich dabei, mich zu ärgern, dass ich nicht mehr so viel Zeit dafür habe. Oder dabei, ständig ein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich nicht genug dafür tun kann. Damit habe ich jetzt einfach aufgehört und mich ganz klar DAFÜR entschieden, so viel Zeit wie möglich mit meinem Kind zu verbringen. Das Schöne: Durch diese vielen unbeschwerten und lustigen Momente habe ich so viel Freude, dass es plötzlich im Business mit viel weniger Zeitaufwand viel besser läuft. Manchmal ist es einfach magic 😉

    • Esther Eisenhardt
      Posted at 07:38h, 24 April Antworten

      Danke für den Kommentar, liebe Daniela! Hin und wieder denke ich auch daran, dass ich „vorher“ mehr Zeit hatte. Umgekehrt hilft die Zeit mit den Kindern oder der Familie oder „für sich“ auch oft ausgeglichener zu sein und dadurch besser voranzukommen. Wenn ich in meinem Business vorankomme, dann habe ich oft auch mehr Ausdauer und Kraft, um die anstrengenden Momente „alles unter einen Hut“ doch zu meistern 😉

  • Elena
    Posted at 19:57h, 20 April Antworten

    Liebe Esther,
    was für ein wunderbar motivierender Artikel! Vielen Dank dafür.
    Mein Sohn ist inzwischen 2 Jahre alt und mit dem Vergleichen habe ich aufgehört, als er etwa 6 Monate alt war. Ich hatte keine Lust mehr, mich damit verrückt zu machen und lasse ihn wachsen und gedeihen, so wie er mag.
    Beruflich bin ich da noch nicht so fit und vergleiche mich tatsächlich noch zu sehr mit Anderen. Ich sehe es aber in der Hauptsache positiv ,- so wie du schreibst – dass es mich umso mehr motiviert, wenn ich sehe oder höre, was andere Mütter so geschafft haben. Auch ich bin noch im Wachstum und habe noch Vieles vor. Es ist einfach toll zu hören und zu sehen, was man alles schaffen kann als MomPreneur :-). Klar, da gibt es aber auch die Depri-Tage, wo ich mich zu sehr runterziehen lasse und denke: So toll wie die werde ich niemals werden. Ich bin zu schlecht etc.. Genau für solche Phasen ist dein Text sehr motivierend und ich werde bestimmt noch oft an diese tollen Zeilen denken.
    LG
    Elena

  • Esther Eisenhardt
    Posted at 07:50h, 24 April Antworten

    Liebe Elena, mit deinem Kommentar sprichst du vielen MomPreneurs aus dem Herzen! Ich habe auch oft diese Frust-Momente, wo gefühlt gar nichts geht. Aber auch durch diese Momente „wächst“ man und staunt was man als MomPreneur alles schafft oder schaffen kann 🙂

  • Laura
    Posted at 10:17h, 10 Mai Antworten

    Liebe Esther,
    danke für den tollen Artikel (den ich aufgrund von Kind-und-Job-Stress erst jetzt lesen konnte ;-))! Ich vergleiche mich mittlerweile auch immer seltener mit anderen und das bringt viel Entspannung in den ohnehin trubeligen Alltag als Mutter und Freiberuflerin. Vor allem merkt man mit der Zeit, dass man auch erfolgreich mit seinem Business sein kann, obwohl – oder gerade weil – man es ganz anders angeht als andere. Und das hilft einem dann wieder, die Vergleicherei sein zu lassen…
    Mach weiter so mit diesem tollen Blog,
    liebe Grüße,
    Laura

  • Esther Eisenhardt
    Posted at 17:58h, 10 Mai Antworten

    Vielen Dank, liebe Laura!

  • Claire
    Posted at 19:00h, 03 Oktober Antworten

    Das mit dem Vergleichen kenne ich gut. Gerade zu Beginn meines Business habe ich immer geschaut, was Andere machen und habe es teilweise versucht, nachzuahmen. Je fester ich aber im Sattel meines eigenen Business sitze, umso klarer wird mir, wofür ich stehe und was mich ausmacht. Ich werde immer selbstbewusster darin, wirklich MEINEN Weg zu gehen und mich nicht von dem einschüchtern zu lassen, was Andere machen. Das wächst zusammen mit dem Business 🙂

    • esther
      Posted at 08:26h, 10 Oktober Antworten

      Genau richtig, liebe Claire!

  • Marie Gutmann
    Posted at 20:43h, 03 Oktober Antworten

    Als Mutter habe ich das vergleichen zum Glück ziemlich schnell sein gelassen, weil ich gemerkt habe: jedes Kind hat seine eigene Art und Zeit Dinge zu lernen und zu tun. Als Unternehmerin habe ich mich am Anfang öfter mal mit KommilitonenInnen verglichen (ups, die haben ne tolle Position, super Verdienst etc.) Bis ich nach Reflexion gemerkt habe (achja….die arbeiten aber auch teilweise 50-60 Stunden, haben keine Kinder etc) mein Weg ist meiner und das ist die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Von vielen befreundeten Angestellten habe ich große Anerkennung für meinen Mut zu gründen bekommen. Ich glaube, jeder kann irgendwas richtig gut, wenn sich mehr Menschen trauen würden, unabhängiger zu denken, wären viele wahrscheinlich zufriedener! Danke Esther für den Artikel!

    • esther
      Posted at 08:25h, 10 Oktober Antworten

      Sehr gerne, liebe Marie! Du hast so recht!

  • Manuela König
    Posted at 12:44h, 04 Oktober Antworten

    Liebe Ester das ist ein wirklich toller Artikel zu einem spannenden Thema. Ich bin zwar kein Zwilling, mit meiner Schwester aber nur 14 Monate auseinander. Ich wurde so erzogen, dass ich immer sehen sollte, dass wir 2 zwei völlig verschiedene Menschen sind. Was im Umkehrschluss wieder dazu geführt hat, dass wir miteinander verglichen wurden. Ich kenne dieses Gefühl also auch sehr gut. Umso mehr freue ich mich, dass du zu dem Thema einen großartigen Ansatz lieferst, den ich zukünftig nicht nur in der Berufswelt, sondern auch im privaten Leben (Mutter von 2 Töchtern) wunderbar einbinden kann.
    Herzlichen Dank dafür.
    Gruß Manuela

    • esther
      Posted at 08:24h, 10 Oktober Antworten

      Liebe Manuela, vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass dir der Post hilft. Es ist so leicht immer wieder zu vergleichen als Unternehmerin UND Mutter. Deshalb muss man sich immer wieder daran erinnern, dass es eben nichts bringt und jeder seinen eigenen Weg finden und gehen muss 🙂

  • Marie Finkl
    Posted at 19:45h, 04 Oktober Antworten

    Was für ein toller, Mut machender Post! Vor allem das Hinterfragen ist ein goldener Tipp. Dazu passt auch perfekt unser neues Lieblings „Kinder“-Buch. Hier wird genau Dein – unser aller Thema – für Kinder ab 9 in allen Formen und Farben mit viel Witz und Fantasie durchgespielt. Es ist wirklich herrlich: „Ich so du so: Alles super normal“ aus dem beltz-Verlag. Bilder, Comics, Fotos, lustige und nachdenkliche Texte und Geschichten, die anregen, Menschen neu und anders zu betrachten. Sie alle zeigen, dass wir viel mehr gemeinsam haben als uns unterscheidet. Und sie machen Mut, so zu sein, wie man ist, und andere sein zu lassen, wie sie sind – normal eben und ganz besonders.
    Ich so, du so – gut so!

    • esther
      Posted at 08:22h, 10 Oktober Antworten

      Danke, liebe Marie! Vielleicht mache ich mal eine Top Liste für Kinder, damit sie sich auch trauen einige Sachen anders oder besser zu machen 😉

Kommentar verfassen

Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn du diese Webseite weiter nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Information

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen