Meine jüngste Kundin oder wie man Selbstbewusstsein schenkt

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Meine jüngste Kundin oder wie man Selbstbewusstsein schenkt

„Du bist nicht mehr meine Freundin!“ Meine ältere Tochter Rahel (12), schaut verlegen auf den Boden, während sie hastig weitererzählt.

Ich halte einen Moment inne, schlucke leicht und schaue sie an. „Ach es ist immer so, Mom – es sind die Coolen. Die, die nur nett sind, wenn sie nichts kapieren oder zu faul sind und einfach nur die Hausaufgaben von dir haben wollen…“

Ich gehöre nicht zu den Coolen. „Ich war auch nie bei den Coolen dabei“, sage ich schnell und lege meinen Arm um ihre Schulter.

Wir gehen ein paar Schritte still nebeneinander und wissen beide was Sache ist. Rahel weiß, dass es mich trifft. Ich weiß, dass es sie trifft. Dennoch tun wir beide so, als ob es kein großes Ding wäre…

Während ich aufschließe, lacht und kreischt Jarah (11), die jüngere von beiden, in einem FaceTime Call, während Rahel rasch in ihr Zimmer huscht und die Tür hinter sich zuzieht. Eine Weile später klopfe ich vorsichtig an Rahels Tür und finde sie – wie so oft – vertieft in ihre Hobby Horse-Entwürfe.

„Jarah macht nie mit“, platzt es aus ihr heraus. „Ich weiß. Ich kann sie leider nicht zwingen“, antworte ich verlegen mit einem Seufzer.

„Wie kann ich Rahel bloß ein paar Hobby Horse-Freunde verschaffen?“, rattert es in meinem Kopf, während ich ein Dutzend Bratkartoffeln in der Pfanne hin- und herschiebe…

Ach ja – falls du dich fragst, was Hobby Horsing überhaupt ist:

 

Warum nicht?!? Für einen Moment lächele ich euphorisch.

„Wollen wir aus deinen Hobby Horses ein Business machen?“ Rahel schaut mich fragend an, während sie aufgeregt auf ihren Bratkartoffeln kaut…

„Aber wie denn, Mom?“

Wir müssen einfach nur ein paar Mädels dafür begeistern! Und wenn sie begeistert sind, dann verkaufen wir ihnen was. Chakka!

Auf einmal strahlt Rahel wie ein Honigkuchen, während mir das Herz aufgeht.

Point of no return.

„Einfach machen!“, sage ich nicht nur mir selbst, sondern liege auch dir ständig damit in den Ohren.

Ein Abend, 2 Stunden Domains und Social Media-Namen abklappern später, hat das Kind einen Namen: „My Hobby Horse“

Nächste Woche hat Rahel Geburtstag. Und nein, ich werde ihr kein neues Zeug schenken, sondern einen kleinen Traum. Ein Stück Selbstbewusstsein und hoffentlich ein paar Hobby Horse Buddies.

Domain ist gesichert, Logo in der Schublade (Surprise, Surprise!!!) und nächste Woche basteln Rahel und ich den Flyer.

Ich bin sehr gespannt, ob was daraus wird. Drück uns die Daumen!

Keine Ahnung, wie es bei dir ist, aber ich habe durch mein Business so viel mehr Selbstbewusstsein erlangt, als in jedem Job zuvor. Ich empfinde es als etwas sehr Wertvolles, diese Stärke an unsere Kinder weitergeben zu können und zugleich ein prima Vorbild zu sein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Also, wenn es bei euch zu Hause mal wieder knirscht, dann nutze dein unternehmerisches Potenzial, um deine Kinder zu inspirieren, zu motivieren oder gemeinsam etwas Neues auf die Beine zu stellen. Ich schwöre dir – es wird sich so oder so auszahlen!

Hast du mit deinen Kids eine ähnliche Erfahrung gemacht oder inspirierst du bereits deine Kinder, ihren Traum zu leben? Dann bewirb dich für ein kostenloses MomPreneurs Crazy Porträt, um noch mehr Mütter, MomPreneurs und Kidpreneurs in spe mit deiner Geschichte zu inspirieren und zu motivieren.

Let’s rock!

2 Comments
  • Fanny Reese
    Posted at 13:09h, 17 Februar Antworten

    Wann wo wie starte my hobby horse? Ich habe hier zu Hause eine Kundin 😉 Liebe Grüße und viel Erfolg!

    • esther
      Posted at 12:39h, 01 März Antworten

      Liebe Fanny, ich werde ab und zu ein Update schreiben. Alles Step by Step 🙂 Mag deine Tochter Hobby Horsing?

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